"Viel Glück für Olympia"

Auszug Mannheimer Morgen vom 29. April 2021 von Sibylle Dornseiff)

Mannheim. Zum Auftakt des 57. Maimarkt-Reitturniers – dem ersten unter Corona-Bedingungen – war in der der Dressur vieles wie so oft: Die sechsmalige Olympiasiegerin und vielfache Dressur-Weltmeisterin Isabell Werth (Rheinberg) triumphierte im Mannheimer MVV-Reitstadion.

Auf dem Weg zum Grand Prix Kür brillierte Werth mit Weihegold dann auch im Preis der Heinrich-Vetter-Stiftung. In dem im Vergleich zu Durchgang eins etwas schwächeren Feld dominierte das Duo überlegen mit 81,674 vor Matthias Bouten / Meggl’s Boston (Wasserburg / 72,022) und Anja Plönzke / Tannenhof’s Fahrenheit (München / 71,130).

 

 

Ergänzung:

Zur Übergabe des Ehrenpreises der Heinrich-Vetter-Stiftung, fand sich Stiftungsvorstand Prof. Dr. Peter Frankenberg auf dem Turnierplatz ein, um Isabell Werth (2.v.r.) auch viel Glück für die Olympiade zu wünschen.

Tk/BILD:TK

06.05.2021


Gedenkstein für NS-Opfer

Mit der Niederlegung von Blumen ehrten das Vorstandsduo der Heinrich-Vetter-Stiftung, Prof. Markus Haas (links) und Prof. Peter Frankenberg, einerseits 18 französische und ukrainische Fremd- und Zwangsarbeiter, die Ende März 1945 am Rangierbahnhof Pfingstberg/Seckenheim/Hochstätt hingerichtet worden waren.
Außerdem würdigten sie die Initiatoren einer dort errichteten Gedenkstätte.
Dieses NS-Verbrechen, wenige Tage vor Kriegsende, war über 75 Jahre nach der Tat der Vergessenheit entrissen worden und soll nun mit dem durch einige Namen der Ermordeten ergänzten Gedenkstein dauerhaft der mahnenden Erinnerung dienen.
Um die Gedenkstätte, angeregt und ausgeführt durch den Altertumsverein Mannheim, das Heimatmuseum Seckenheim, den Förderverein Dossenwald und das Marchivum Mannheim, errichten zu können, hatte die Heinrich-Vetter-Stiftung im Rahmen ihrer politischen Bildung eine namhafte Förderung ermöglicht.

Wegen der Bedeutung der Gedenkstätte hat mittlerweile die Stadt Mannheim die Anlage in ihre Obhut genommen.  Tk./BILD:HVS
03.05.2021


Kartage und Ostern für RKH-Senioren

Die Corona-Krise hat das zweite Osterfest in gewohnter Weise verhindert, auch im Regine-Kaufmann-Haus. Dennoch konnten für die Ilvesheimer Caritas-Einrichtung diese Tage würdevoll begangen werden. Dabei wurde die Freifläche im großen Vetter-Garten genutzt und auch das Wetter spielte hier weitgehend mit.
In Abstimmung und mit Unterstützung durch Heimleiter Stefan Pfeifer und die Alltagshelfer luden die Mitarbeiter der Heinrich-Vetter-Stiftung, Antje Geiter und Hartwig Trinkaus, zunächst am Karfreitag zu einer Kreuzwegandacht ein. Gezeigt wurden dabei Kreuzwegstationen, gestaltet von Benediktinerin Theodolinde. Eindrucksvoll hatte sie 1998, damals 80 Jahre alt, insgesamt 18 Kreuzwegstationen als Bewohnerin im Konvent des Mannheimer Caritas-Hauses „Maria Frieden“ künstlerisch interpretiert.  
Nach dieser ruhigen Stunde wurde am folgenden Tag die Osternacht mit Osterfeuer, Osterkerze und Flötenspiel gefeiert. Hierzu komplettierte Flötistin Regina Kailich das Trio. Nachdem sich alle Beteiligten „Frohe Ostern“ gewünscht hatten, erhielt zum Abschluss jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein kleines Osterlicht (Batteriebetrieben) mit aufs Zimmer. Tk/Bilder: Stefan Pfeifer
02./03.04.2021


Musik mit Senioren

Einmal wöchentlich gestalten Antje Geiter und Hartwig Trinkaus, Mitarbeiter der Heinrich-Vetter-Stiftung eine Senioren-Aktivierungsstunde im Regine-Kaufmann-Haus in Ilvesheim
Zu jeweils wechselnden Themen wie Frühling, Aschermittwoch oder Leibgerichte werden Geschichten und Gedichte vorgelesen, Sprichwörter und Rätsel ergänzt und erraten, Anekdoten erzählt und es wird gesungen, mit elementaren Instrumenten begleitet. Dank einer Spende wurden nun Boomwhackers für die Senioren angeschafft, die mit großer Freude bei Frühlingsliedern rhythmisch eingeweiht wurden.
17.03.2021

 

 


Masken an Bedürftige

"Das ist großartig!" mit diesen Worten bedankte sich  Pfarrer Sebastian Carb für 1500 FFP 2 Masken für bedürftige und ältere Menschen.  Antje Geiter von der Heinrich-Vetter-Stiftung übergab die Masken an Martin Metzger (Abteilungsleiter Arbeit und Qualifizierung, kirchliche Gemeinwesenarbeit der Diakonie Mannheim) und an Pfarrer Sebastian Carb. "Wir geben die Masken über die Nachbarschaftshilfe unserer Diakonie-Sozialstation weiter, sowie über den Diakoniepunkt Konkordien. Das ist eine große Hilfe und entlastet die Menschen sehr, die sich die Masken sonst nicht leisten könnten." so Martin Metzger.
Foto: Tk
17.02.2021


Spatenstich zum Tageshospiz

Der Bau zum Tageshospiz hat offiziell mit dem Spatenstich begonnen. Zu den geladenen Gästen beim feierlichen Spatenstich zählten unter anderem Regina Hertlein: Caritasverband Mannheim, Bürgermeister der Gemeinde Ilvesheim: Andreas Metz,  Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins St. Vincent: Roland Hartung, Architekt: Alexander Hofer, Heinz Scheidel: Diringer und Scheidel, sowie Peter Frankenberg: Vorsitzender der Heinrich-Vetter-Stiftung die das rund zwei Millionen Euro teure Projekt finanziert.

Das Außergewöhnliche an einem Tageshospiz ist, dass die Patientinnen und Patienten weiterhin am Abend zu Hause sind und in gewohnter Umgebung schlafen können, tagsüber aber in der Einrichtung betreut werden.
Das Tageshospiz in Ilvesheim wird das erste seiner Art in Baden-Württemberg sein und voraussichtlich im Sommer 2022 eröffnet. Der Caritasverband Mannheim wird das Haus betreiben.

Vergleichbare Einrichtungen gibt es bisher unter anderem in Bad Belzig (Brandenburg), in Berlin und in der österreichischen Hauptstadt Wien.


Text: AG, Foto: Marcus Schwetasch
Auf dem Bild mit Spaten sind von links: Prof. Dr. Peter Frankenberg, Roland Hartung , Heinz Scheidel, BM Andreas Metz und Regina Hertlein
16.02.2021


Senioren feiern gemeinsam

Antje Geiter, die Sozialreferentin der Heinrich-Vetter-Stiftung, setzte frisch getestet die närrische Kappe auf und stattete den Senioren im Regine-Kaufmann-Haus einen Besuch ab. Im Gepäck hatte sie Margit Sponheimers Klassiker, die Hits von Ernst Neger und viele heitere Texte und Späße. Mit Rumba-Rasseln und Klanghölzern stimmten die älteren Erwachsenen in den Rhythmus mit ein. Auch Hartwig Trinkaus, ebenso frisch getestet und nach wie vor dem Regine-Kaufmann-Haus verbunden, hatte einige Sprichwörter ausgegraben, die von den Frauen und Männern treffend und heiter ergänzt wurden. Dazu wurden lustige Fasnachtsgeschichten erzählt und jeder Teilnehmer erhielt dann auch einen eigens gefertigten Karnevalsorden.
Nach fast einer dreiviertel Stunde war der Spaß vorbei und man versprach sich, die Begegnungen nun regelmäßig zu vereinbaren, damit die geimpften Senioren über das Personal und die Angehörigen hinaus auch sonst wieder mehr Kontakt zur Außenwelt bekommen.
Text: Tk. Bild:H-V-S-Archiv 10.02.2021