Stiftung-Aktuell

Gedenkstein für NS Opfer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ende März 1945 wurden am Rangierbahnhof Pfingstberg/Seckenheim/Hochstätt ausländische Arbeiter und Zwangsarbeiter hingerichtet. Dieses NS-Verbrechen, wenige Tage vor Kriegsende, wurde der Vergessenheit entrissen und mit einem Gedenkstein festgehalten. Um die Gedenkstätte durch den Altertumsverein Mannheim, das Heimatmuseum Seckenheim, den Förderverein Dossenwald und das Marchivum Mannheim errichten zu können, hat die Heinrich-Vetter-Stiftung im Rahmen ihrer politischen Bildung eine Förderung ermöglicht.
Wegen der Corona-Regeln mussten jedoch sowohl Einweihung durch OB Dr. Peter Kurz und Prof. Dr. Ulrich Nieß als auch die ökumenische Gedenkfeier verschoben werden. Unterdessen konnten neben den Namen der ermordeten fünf Franzosen auch weitere Namen aus der Reihe der insgesamt wohl 18 Opfer nach entsprechender Recherche teilweise ermittelt werden. Diese werden noch ergänzt, eine offizielle Einweihung der Gedenkstätte wird es zu einem späteren Zeitpunkt geben. .  Tk. /BILD:HVS

09.04.2020


Wenn der Frühling kommt …

Wenn der Frühling kommt, dann werden auch im Garten der Heinrich-Vetter-Stiftung Blumen gepflanzt. Diesmal konnte Antje Geiter, Sozialreferentin der Stiftung, sich dabei auf den erfahrenen Rat von Experten stützen. Als sie nämlich beiläufig den Besuchern im Park erklärt hatte, wann sie sich an die Arbeit macht, da fanden einige Senioren des benachbarten Regine-Kaufmann-Hauses den Weg in Vetters Garten und gaben sachdienliche Hinweise, wie, wo, welche Pflanze auf dem Blumenhügel zu platzieren ist. Die Bewohner des Seniorenhauses und deren Gäste sind ja hauptsächlich die Nutzer des Gartens, der auf Kosten der Stiftung hergerichtet und zur Verfügung gestellt wird. Sowohl die Sozialreferentin als auch die Seniorinnen hatten an diesem sonnigen Tag viel Spaß bei dieser Arbeit. Tk. /BILD:HVS
27.03.2020


Unterstützung und Begleitung der „Edinger-Chöre“

 

 

 

 

 

 

Wenn Dietrich Edinger Ende 2020 mit dem Lobdengau-Chor und dem Ladenburger Vokalensemble ein „Abschiedskonzert“ gibt, dann hat er mit beiden Chören eine gewiss glanzvolle Zeit hinter sich, die bereits Heinrich Vetter erlebt und gerne unterstützt hat.
Auch die von Vetter 1997 selbst errichtete Heinrich-Vetter-Stiftung setzte die Förderung nach seinem Tod 2003 durch Zuwendungen fort, so hier beispielhaft 2011, als Stiftungs-Geschäftsleiter Hartwig Trinkaus (Mitte mit Krawatte) einen „Scheck“ an Chorleiter Dietrich Edinger übergab. Ganz rechts ist übrigens die spätere Sozialreferentin der Stiftung, Antje Geiter, zu sehen, die damals noch im Vokalensemble mitgesungen hat. Tk. /BILD: Schwetasch


Seniorenkreis im Marchivum

Noch ehe aufgrund der Corona-Situation das Marchivum seine öffentlichen Bereiche, Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen und Führungen absagen musste, konnten Mitglieder des Seniorenbildungskreises der Heinrich-Vetter-Stiftung, organisiert von Antje Geiter, Sozialreferentin der Stiftung, das Mannheimer Stadtarchiv besuchen.
Da die Nachfrage so groß war, mussten zwei Gruppen gebildet werden, die von Dr. Susanne Schlösser, Leiterin der Abteilung „Historisches Archiv“ und dem Ilvesheimer Historiker und Benutzungsreferent „Stadtgeschichtliche Forschung“, Markus Enzenauer, durch das eindrucksvolle Gebäude geführt wurden.
Mannheims größter Hochbunker wurde erst ab 2014 zum Stadtarchiv umgebaut. Dr. Schlösser und Enzenauer erklärten alles zum Gebäude und zum Archiv, das weit mehr als ein klassisches Kommunalarchiv bietet und auch für Ausstellungszwecke geeignet ist. Da der Bunker selbst eine Geschichte hat, im Zweiten Weltkrieg vielen Menschen das Leben rettete, nach 1945 kurz als Gefangenenlager, dann als Ersatz für verlorenen Wohnraum diente und später im Zivilschutz zum ABC-Bunker wurde, wurden auch diese Aspekte gezeigt.
Dem Resümee von Dr. Susanne Schlösser und Markus Enzenauer stimmten beide Gruppen zu, dass nämlich durch den Umbau ein Ort geschaffen wurde, in dem Mannheims Geschichte auf geradezu ideale Weise dauerhaft bewahrt, erforscht und vermittelt werden kann. Tk

Markus Enzenauer erläutert die bauliche Erweiterung des Gebäudes durch zwei aufgesetzte gläserne Stockwerke. BILD:HVS
10.03.2020


Verlobung am Valentinstag

Die Seniorinnen und Senioren der Nachbarschaft sowie Freunde der Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS) waren eingeladen, um in den Räumen der Stiftung etwas gemeinsam zu erleben. Diesmal hatte die immer agile und ideenreiche HVS-Sozialkoordinatorin Antje Geiter zum Valentinstag den Film „Die Züricher Verlobung“ ausgewählt. Im Anschluss an den Filmklassiker, der mit viel Freude aufgenommen wurde, setzte man sich noch zu einem einfachen Mittagsmahl zusammen und redete über Gott und die Welt. Mit einem herzlichen Dank an Antje Geiter verabschiedeten sich die Senioren, nicht ohne nach dem nächsten Termin zu fragen, denn der Sozialreferentin „fällt doch immer etwas Schönes ein“ meinten die Gäste, und recht haben sie. Text/BILD:HVS
14.02.2020


Senioren besuchten das Europäische Parlament

Mitglieder des SeniorenBildungsKreises (SKB) der Heinrich-Vetter-Stiftung besuchten im Rahmen einer Bildungsfahrt die Europäische Hauptstadt Straßburg. Die markanteste Station war das Europäische Parlament. Hier angekommen wurde die Gruppe, angeführt von Stiftungs-Vorstand Prof. Dr. Peter Frankenberg, von Sven Maier, einem Mitarbeiter des Europapolitikers, erwartet. Auf dem Programm stand zunächst ein Rundgang durch das Parlamentsgebäude und der Besuch des Plenarsaals. Die Dimension dieses Raumes, in dem 751 Abgeordnete Platz finden, aber auch die Abläufe im Plenum und durchaus auch die miterlebten Reden waren höchst beeindruckend. Im anschließenden Gespräch mit Daniel Caspary, einem nordbadischen Europaabgeordneten, wurde auch kurz über die Arbeitsweise des Parlaments und dessen Ausschüsse gesprochen. Einer kompakten Präsentation seines eigenen Werdegangs und der Darlegung seiner Zuständigkeit im Parlament schloss sich ein Dialog an, bei dem kein Thema ausgespart blieb. Als Volkswirt engagiert sich Caspary vorrangig im Ausschuss für Internationalen Handel, in dem er bis zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament als Koordinator (Sprecher) für seine Fraktion tätig war, und gerade davon war mit dem Brexit und einem Abkommen mit Vietnam im Plenum die Rede gewesen. „Ich habe mich sehr über ich Interesse gefreut“ verabschiedete sich Caspary von der Gruppe, die sich zunächst vor den Fahnen der Mitgliedsländer ablichten ließ, ehe man sich zur Besichtigung des Straßburger Münsters aufmachte. Hier hatte die Sozialreferentin der Heinrich-Vetter-Stiftung und Organisatorin der Fahrt, Antje Geiter, eine Führung gebucht. Die im kalten, aber windfreien Kirchenraum vermittelten Informationen zum Gebäude und dessen Geschichte, waren beeindruckend. Dann musste die Gruppe, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, wieder die Heimreise antreten. Tk.

12.02.2020


Modelleisenbahn im Vetter-Salon

Mit rund 60 Metern Gleislänge, präsentierten die Modulbaufreunde Ladenburg im Salon der Heinrich-Vetter-Stiftung einen kleinen Ausschnitt ihres Repertoires. . Zahlreiche Besucher kamen an den vier Ausstellungstagen in die Stiftungsverwaltung, um sich die eindrucksvolle Anlage aus Teilen einer der größten, transportablen Modellbahnanlagen Deutschlands anzusehen. Wer Fragen hatte, der konnte die Erbauer der Bahn, allen voran Projektleiter Rainer Wolf, gerne „löchern“. Dabei hatten die Fragen eine große Breite, denn Antje Geiter, Sozialreferentin der Stiftung, hatte dafür gesorgt, dass die Mädchen und Buben der umliegenden Kindergärten die Anlage staunend besuchten. Aber auch die Senioren der benachbarten Einrichtungen, Johanniter Pflegezentrum, Vetter-Stift und Regine-Kaufmann-Haus fanden den Weg in Vetters Salon, ermöglicht doch ein kleiner Fahrstuhl auch gehbehinderten Menschen in die Stiftungsräume zu gelangen
Antje Geiter betonte wie wichtig es ist, dass schon bei Kindern das Interesse an Technik geweckt wird, sei doch Deutschland schließlich auf kluge Köpfe und kreative Ingenieure angewiesen.  
Die Anlage lebt indes nicht nur von modernster Technik, sie zeigt auch augenzwinkernd Alltagsleben en miniature. Tk. /BILD:HVS
16.-19.01.2020


Jahresbeginn mit den Sternsingern

Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Veit Rutkowski (links) besuchten die Ilvesheimer Sternsinger die Räume der Heinrich-Vetter-Stiftung, um den Haussegen zu überbringen und  Lieder und Gebete  vorzutragen. Rund 20 Senioren freuten sich über den Besuch der Schülerinnen und Schüler, die vom  „Stern über Bethlehem“ sangen. Auch sammelten die Sternsinger wieder für ihr soziales Anliegen und wurden nicht enttäuscht, zumal sie selbst mit Süßigkeiten belohnt wurden. Tk/BILD:HVS
04.01.2020