Stiftung-Aktuell

Lockdown-Rezepte als Kalender

Als der erste Lockdown die Menschen nahe an das Nichtstun führte, da entwickelte die Heinrich-Vetter-Stiftung einige Ideen aktiv zu bleiben. Dazu gehörte auch, zusammen mit evangelischen und katholischen Frauen, aufzurufen ein Lieblingsrezept aufzuschreiben und abzugeben. Im Laufe der letzten Monate kamen so rund 45 Rezepte zusammen, die von der Sozialreferentin der Stiftung, Antje Geiter, gesichtet, aber nicht bewertet wurden. Dennoch musste sie eine Auswahl treffen, denn es sollte auch den Einsendungen ein Kalender entstehen. Zunächst sollten neben die Rezepte Bilder von Ilvesheimer Gebäuden als Motive gestellt werden. Die Vielfalt der Rezepte aber brachte eine andere Idee ans Licht, die Ilvesheims ebenso vielfältiges Leben mit berücksichtigen sollte. Entstanden ist deshalb ein dreizehnseitiger Jahreskalender mit 14 ausgewählten Rezepten für 2021, der jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Bemerkenswert sind Gerichte oder Rezepte zum Jubiläum 225 Jahre St. Peter, das Bratwurstfüllsel der ehemaligen „Krone“, der preisgekrönte Bienenstich, die Grumbewaffle und es wird auch an den Tante Emma-Laden in der Wachenheimer Straße erinnert.
Antje Geiter übergab die Kalender und bedankte sich für die schöne Kooperation bei der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, aber auch bei den Fotografen Gustav Bernoth und Helmut Jung, die ihre Aufnahmen ohne Gage zur Verfügung stellten. Sowohl Pfarrerin Anna-Paola Bier als auch die kfd-Vorsitzende Anny Wawra freuten sich über das schöne Resultat der gemeinsamen Initiative. Die Kalender gehen an die Frauengemeinschaften, an Senioren im Bereich der Goethestraße, an die Ilvesheimer Bürgerhilfe sowie an die Autoren aller Rezepte. Und da noch einige Exemplare übrig sind, können diese gegen eine kleine Spende an die Bürgerhilfe bei der Heinrich-Vetter-Stiftung unter 2 33 66 telefonisch bestellt werden.gs/BILD:GS
24.11.2020


Mehr als 40 schaurig schöne Kürbis-Schnitzereien

Dort, wo tagsüber Senioren des Regine-Kaufmann-Hauses in Ilvesheim ihre Freizeit gemeinsam verbringen, gab es zu Halloween abends eine schaurig, schöne Kürbis-Ausstellung. Dazu stellte die Stiftung Kürbisse zur Verfügung, die im Vorfeld abgeholt werden konnten. Mehr als 30 Familien und auch einige Senioren aus der Goethestraße machten sich zwei Tage vor Halloween an die Arbeit, je ein Exemplar daheim zu gestalten.
Ab dem Halloween-Nachmittag bis in den Abend hinein konnten dann alle beleuchteten Exemplare in dem von Wolfgang Potsch und Petra Potsch-Glaser zauberhaft illuminierten Skulpturenpark der Stiftung begutachtet werden….
… Ob freundlich lachend oder unheimlich grinsend, es gab viele Variationen. Dazu Hexen, Fledermäuse und Eulen, die in die Kürbisse hinein geschnitzt wurden…
…Nach und nach kamen die Familien … in einer jeweils begrenzten Zahl von Besuchern, in den bunt und schauerlich gestalteten, stimmungsvollen Park… Und weil Halloween viele Facetten hat, gab es auch einen kleinen Rückblick zur Entstehung des Brauchtums.  Je später und dunkler es wurde, desto mehr beeindruckten die durch LEDs oder Kerzen leuchtenden
Kürbisse….
Auszug aus Mannheimer Morgen 2.11.2020 Autorin: Sabine Schneider BILDER:HVS-Archiv

31.10.2020


5 Jahre Zauberlehrling

Sie sind unfassbar schnell vergangen, die fünf Jahre, seit der Verein „Kinderkiste“ die Schlüssel zum neu errichteten Kinderhaus „Zauberlehrling“ an der Goethestraße im Oktober 2015 übernommen hat. Von der Heinrich-Vetter-Stiftung erbaut und an die Gemeinde Ilvesheim verpachtet, betreibt die „Kinderkiste“ seither die Einrichtung mit 20 Krippen- und 66 Kindergartenplätzen.
Zu einer kleinen fröhlichen Feier hatte damals Professor Dr. Peter Frankenberg, Vorstand der Heinrich-Vetter-Stiftung, neben Vertretern der Gemeinde Ilvesheim, des Architekturbüros Blocher und Erziehern auch erste Kindergartenkinder samt Eltern zur Schlüsselübergabe begrüßt. Auch Goethe selbst schaute damals vorbei. Für den fröhlichen Rahmen sorgten die Kinder selbst. Rund ein Dutzend kleine "Zauberlehrlinge" sangen unter der Leitung von Antje Geiter erst ein Handwerker- und schließlich noch ein Zauberlied.
Jetzt, fünf Jahre später, spielte Antje Geiter wieder eine Rolle. Coronabedingt war eine Feier diesmal zwar nicht möglich, doch die Referentin „Ideeller Bereich/Soziales“ der Heinrich-Vetter-Stiftung, gratulierte  am Fenster zum fünfjährigen Jubiläum und lud Kinder und Erzieher zu leckerer Pizza ein. Tk./BILD:Tk.
19.10.2020


Interessierte Senioren besuchten Weltkulturerbe

Mitglieder des SeniorenBildungsKreises (SKB) der Heinrich-Vetter-Stiftung besuchten im Rahmen einer Bildungsfahrt die Stadt Lorsch. Lorsch ist eine Kleinstadt am Fuße der Bergstraße in Südhessen. Der Bereich des ehemaligen Klosters ist seit 1991 UNESCO-Weltkulturerbe.
Ausgehend vom alten Lorscher Rathaus (unser Bild) setzten sich insgesamt vier Gruppen mit versierten Führerinnen in Bewegung, um sich das auf einer früheiszeitlichen Sanddüne errichtete Kloster beziehungsweise dessen Restgebäude anzuschauen. Lorsch war, wie der Lorscher Codex verdeutlicht, eine wichtige und große Abtei mit Bedeutung über den süddeutschen Raum hinaus.
Neben dem Vorraum der Klosterbasilika, weder deren Hauptschiff noch die Seitenanbauten oder der Kreuzgang erhalten ist, sticht besonders die weltberühmte Torhalle, früher „Königshalle“ genannt, hervor. Sie stellt, im achten Jahrhundert errichtet,  das am besten erhaltene karolingische Bauwerk nördlich der Alpen dar. Eindrucksvoll zeigte sich auch die rund einen Kilometer umfassende Klostermauer. Mit vielen Eindrücken und dem abschließenden Besuch der St. Nazariuskirche endete der Besuch der historisch interessierten Senioren. Tk./BILD:Tk.

14.10.2020


Nochmals sommerlicher Gottesdienst

Es dürfte wohl der letzte sommerliche Gottesdienst für 2020 gewesen sein, den für die Bewohner des Regine-Kaufmann-Hauses Pfarrerin Anna-Paola Bier im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung eröffnete.
Das Angebot einer Andacht (unser Bild), an der Orgel von Stiftungsreferentin Antje Geiter (ganz links) begleitet, freute sich auch Heimleiter Stefan Pfeifer (im Vordergrund). An diesem Spätsommertag, kalendarisch am erste Herbsttag, konnte Pfarrerin Bier unter Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie unter den günstigen Bedingungen einer Open-Air-Veranstaltung mit den Senioren beten und singen.
Auch wenn das Wetter nun ungemütlicher wird, an Gottesdiensten unter freiem Himmel soll für die Bewohner des Regine-Kaufmann-Hauses, aber auch unter bestimmten Bedingungen für Nachbarn, festgehalten werden.
Tk. BILD:HVS
23.09.2020


Gesang und Gitarre im Park

Seit Beginn der Corona-Krise sind die Möglichkeiten der Unterhaltung für die Senioren des Regine-Kaufmann-Hauses eingeschränkt, aber wenigstens draußen im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung wurden immer wieder Ideen umgesetzt.
Dabei konnten Caritas und Heinrich-Vetter-Stiftung auf ihre Verbindungen setzen und erfuhren darüber hinaus Förderung im Bestreben, die Senioren nicht unbeachtet zu lassen.
Und weil das in der Öffentlichkeit mit Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen wurde, kamen auch Silvia Fries und Norbert Schmitt
auf die Sozialreferentin der Stiftung, Antje Geiter, zu und boten ihr musikalischen Können an, und das war erstklassig.
Silvia Fries ist nämlich ausgebildete Sopranistin und Norbert Schmitt versierter Gitarrist. Beide hatten eine Reihe leichter Musen mitgebracht, die den älteren Mitbürgern viel Freude bereiteten. Dazwischen las Antje Geiter Geschichten vor, so dass die abwechslungsreiche Stunde wie im Fluge verging. Die Zuhörer dankten mit Beifall undSilvia Fries und Norbert Schmitt freuten sich über das aufmerksame Publikum. Tk./BILD:AG

22.09.2020


Losglück beim Fußballtipp

Als die Fußball-Bundesliga ihren Spielbetrieb zu Beginn der Corona.Krise einstellte, fragten sich die Experten, wie die Saison weiter gehen solle. Wird der damals aktuell Führende zum Deutschen Fußballmeister gekürt oder wird die Saison abgebrochen ? Oder gibt es gar andere Alternativen und wenn die Runde fortgesetzt werden würde, wer wäre wohl dann Meister? Diese alle Generationen bewegenden Fragen forderten geradezu heraus um einen Mietertipp zu bitten.

Gesagt getan. Die Heinrich-Vetter-Stiftung stellte also die Fragen und gab auch Vereine vor, die damals noch Chancen auf den Titel hatten, darunter die Top 5 und natürlich auch Hoffenheim. Nach Einsendeschluss warteten auch die rund 50 Teilnehmer, was passieren würde.

Wie nun bekannt, ging die Geschichte mit zuschauerlosen Spielen weiter (Geisterspiele können es nicht gewesen sein, denn es spielten ja keine Geister mit), wobei sich der FC Bayern die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließ und seine 30. Meisterschaft, dazu, wie bekannt, auch den 20. Pokal und den sechsten Titel der Champions League holte.

63 Prozent der Einsendungen hatten den richtigen Meister getippt, unter ihnen der elfjährige Leo. Sozialreferentin Antje Geiter betätigte sich nicht nur als Glücksfee, sie übergab jetzt auch den Preis, einen Gutschein für Sportartikel, an den jungen Experten. Der outete sich keineswegs als Bayernfan, es sei ihm nur klar gewesen, dass niemand die Bayern einholen würde. Und so legte Mutti Melanie Hofer den Fan-Schal um. Da Antje Geiter im Vorfeld erfahren hatte, dass der junge Sportler selbst bei den Mannheimer Mad Dogs Eishockey spielt, organisierte sie eine echte Überraschung. Aus dem Privatbesitz eines Kollegen konnte sie einen Original-Schläger des Torwarts der Mannschaft des MERC aus der Mitte der 1960er Jahre organisieren. Da war Leo platt und strahlte, trotz Corona-Abstand

16.09.2020


Am Rande des Gartens der Heinrich-Vetter-Stiftung soll eine in Baden-Württemberg einmalige Einrichtungen entstehen, ein „Tageshospiz“.

Prof. Dr. Peter Frankenberg, Vorsitzender der Stiftung, begrüßte zu einer Informationspräsentation in Corona-bedingt kleiner Runde (auf dem Bild von links) die Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes Mannheim, Regina Hertlein, Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz, Referentin Petra Wassmer, neben Frankenberg den Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, dahinter Architekt Alexander Hofer sowie den Vorsitzenden des Hospiz-Fördervereins, Roland Hartung.

Petra Wassmer stellte das geplante Tageshospiz vor und machte deutlich, dass die im Erdgeschoss des Doppelhaueses am Heinrich-Vetter-Ring dann einmal untergebrachte Einrichtung, nur in Verbindung mit dem dort bereits etablierten St. Vincent-Hospiz entstehen kann, zumal hier sowohl das nötige Knowhow als auch die personelle Ressource gegeben sei. Pflegedienstleiterin Petra Wassmer legte dar, dass Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige in der letzten Phase einer unheilbaren Krankheit sehr oft Unterstützung brauchen. Ob es um Pflege oder Begleitung geht, sowohl das stationäre Hospiz, als auch ein ambulantes Tageshospiz bieten eine helfende Hand in Zeiten des nahenden Abschiednehmens. Auch wenn ein Mensch an seinem Lebensende angekommen ist, möchte er meist bei seinen Angehörigen sein, oft im vertrauten Zuhause seine letzten Tage verbringen. Weil das jedoch begleitende Menschen häufig an den Rand der Belastbarkeit führt oder im persönlichen Alltag, etwa in der Versorgung der eigenen Familie, organisatorische, aber auch physische und psychische Grenzen aufzeigt, soll mit dem Tageshospiz hier geholfen werden. Während es in Deutschland erst weniger als eine Handvoll solcher Einrichtungen gibt, stoßen solche Tagesangebote in anderen Ländern verbreitet auf große und positive Resonanz. Deshalb werde, so Regina Hertlein und Roland Hartung unisono, das Ilvesheimer Tageshospiz hier eine Lücke schließen. Den Hospizgästen möchte man individuell begegnen, die größtmögliche Lebensqualität bieten, Wünsche und Bedürfnisse respektieren. Das geplante Haus schaffe neben der baulichen Struktur auch durch die Nähe zum Ilvesheimer St. Vincent-Hospiz und mit der Einbettung in das auf Begegnung ausgerichtete Konzept des mit nutzbaren Parks der Heinrich-Vetter-Stiftung, beste Voraussetzungen die gestellte Aufgabe zu meistern. Tk./BILD:Tk.

15.09.2020


Literarischer Sommerabend im Park

Die mittlerweile traditionelle Sommerlesung unter dem Nussbaum im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung, fand diesmal unter besonderen Vorzeichen statt. Der Freundeskreis der Bücherei stellte durch Jan Ostrowski die bis Jahresende eingesprungene Bibliothekarin Angelika Geiger vor, zugleich musste Doris Schumacher-Bode "im Auftrag aller Leser" die bisherige Büchereileiterin Regina Weibel verabschieden.

Zuvor standen heitere, frische Kurzgeschichten von Autorin Jane Reine auf dem Programm. Nicht erst seit 1998, als sie den Krimipreis der Mannheimer Literaten "Räuber 77" aus dem Händen von Heinrich Vetter entgegen nahm, veröffentlich Regina Weibel unter diesem Pseudonym. Ausgewählt hatte die Lektorin durchweg bedenkenswerte Geschichten mit allerlei Lebensweisheiten und heitere Momenten. Fast hundert Gäste hörten auf Abstand der Lesung zu und freuten sich über die Umrahmung durch Angela Holzschuhs feines Harfenspiel. 

Im Anschluss an das Programm wurde Regina Weibel für diesen schönen sommerlichen Literaturabend und für die jahrelange hochengagierte Arbeit in der Ilvesheimer Gemeindebücherei gedankt. Auch die Heinrich-Vetter-Stiftung lobte die  wesentlichen Impulse zur Bildungsarbeit für alle Generationen, die in der Ära Regina Weibel/Elisabeth Stroh für ein Stück attraktives Ilvesheim gesorgt hätte. Tk / BILD:HVS

27.08.2020


Klassik unter dem Nussbaum

Zu einem Open-Air-Konzert der besonderen Art begrüßte im Vetter-Garten der Vorsitzende der Heinrich-Vetter-Stiftung, Prof. Dr. Peter Frankenberg das Kurpfälzische Kammerorchester. Mehr als hundert Gäste in zwei Konzerten konnten das akustische Vergnügen, das mit angemessenem Abstand und Masken zu erleben war, genießen. Im weitläufigen Garten der Stiftung nutzten die Musiker nach der Corona-Pause die Möglichkeit zum sicheren Auftritt. Mit Franz Xaver Richters Sinfonie für Streicher G-Dur, dann mit Wolfgang Amadeus Mozarts zauberhaftem Divertimento D-Dur KV 136 und schließlich mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Serenade für Streicher C-Dur Op. 48, hatte Chefdirigent Paul Meyer, 1965 in Muhlhouse geboren, ein dem Ambiente angepasstes Programm zusammen gestellt. Meyer (Mitte) und sein Orchester erfreuten auch mit der überraschend guten Akustik, ausgehend vom Nussbaum im Vetter-Park. Auch die Nachbarschaft und die betagten Bewohner des angrenzenden Regine-Kaufmann-Seniorenhauses, genossen die klassische Musik in vollen Zügen.

16.08.2020

Maria Himmelfahrt im Park

Pfarrer Herbert Hermle, der im Ilvesheimer Pfarrhaus seinen Ruhesitz hat, konnte mit Bewohnern des Regine-Kaufmann-Hauses und Mitgliedern der kfd-Ilvesheim, auf Corona-Abstand einen Festgottesdienst zum Feiertag „Mariä Himmelfahrt“ feiern. Dazu hatten die kfd-Frauen traditionelle Kräutersträuße gebunden, die der Geistliche im Anschluss an die Messe segnete und später an die Bewohner des Caritas-Heims verteilte.

Die Feier wurde an der Orgel von der Sozialreferentin der Heinrich-Vetter-Stiftung, Antje Geiter, begleitet. Tk./Bild: HVS   

15.08.2020


Ein heißer Sommerabend im Park mit dem Capitol

Noch rund 40 Plastiken und Skulpturen finden sich im Garten der Heinrich-Vetter-Stiftung. Dort, wo regelmäßig die Senioren des Regine-Kaufmann-Hauses ihre Runden drehen und unterhalten werden, war am Samstagabend Popmusik angesagt. Die Capitol-Band „Sascha im Quadrat“ mit Frank Schäffer, Sascha Krebs, Sascha Kleinophorst und Christof Brill beendeten mit „Don’t Stop Believin“ von Journey im Schein der Park-Laternen das zweistündige Open-Air-Konzert für rund 200 Zuhörer.

Es war ein heißer, aber zunehmend stimmungsvoller Abend. Capitol-Chef Torsten Riehle hatte gemeinsam mit der Organisatorin der Stiftung, Antje Geiter, und Stiftungsgeschäftsführer Hartwig Trinkaus, alles mit großer Sorgfalt für ein zauberhaftes Konzert vorbereitet. Von der kleinen Bühne am Rand des Skulpturengartens begrüßte Riehle die gut gelaunten Gäste mit einem herzlichen „Hallo Ilvesheim“. Die Stimmung war von Anfang an gelöst. Beim Blick in den Garten war Riehle überwältigt: „Ein wundervolles Bild, 200 Gäste auf Abstand, nach dem Kindertheater dürfen wir nun mit ,Sascha im Quadrat’ hier nochmals zu Gast sein“, dankte er unter dem Beifall der Capitol-Fans. Und dann waren der Worte genug gesprochen und die Musiker betraten die Bühne. Auch sie waren angetan von der Atmosphäre im Garten, die sich vom schwülen Abend zu einer wundervollen Sommernacht entwickelte. Dazu trug nicht nur die mehr und mehr romantische Beleuchtung bei, sondern auch das abwechslungsreiche Repertoire der Band.

„Rockt zu Hause“, unter diesem Motto war das Capitol in der Corona-Pandemie neue Wege gegangen, „Sascha im Quadrat“ war nur vom heimischen Laptop aus zu verfolgen, aber das zig tausendfach. Die Musikauswahl hatte begeistert und Open-Air war es genauso. Gespielt wurde alles, was Spaß machte – von Manfred Mann bis Billy Joel.

Ohne Notenblätter spielen
Langsam hüllte die Sonne den Park in rötliche Farben und die Popballaden wurden angespielt. Die Vollblutmusiker spielten alles ohne Blatt, auch Supertramps „Give a Little Bit“ oder „Bed of Roses“ von Bon Jovi. Aber das Quartett hatte auch Freude daran, mit Karel Gott „Einmal um die ganze Welt“ zu düsen und mit Udo Jürgens festzustellen „Ich war noch niemals New York“. Diese Mischung kam an und die Besucher waren begeistert. Sie lobten auch die ausgewogene Technik, die eine perfekte Übertragung ablieferte. Es war also ein ungetrübter Konzertgenuss. Dazu trugen auch das mit der Gemeinde Ilvesheim erstellte Hygienekonzept, die Einsicht und Akzeptanz der Gäste, die Ilvesheimer Feuerwehr mit der Heimwegbeleuchtung sowie das Kreuz Seckenheim, das nur einen Wespenstich zu behandeln hatte, bei.

Da viele Gäste erstmals im Park der Stiftung waren, nutzte Antje Geiter zu Beginn die Möglichkeit die Stiftung und ihre Arbeit in wenigen Worten vorzustellen. Kaufhausbesitzer Heinrich Vetter habe, unverheiratet und kinderlos 1997 die „Heinrich-Vetter-Stiftung“ ins Leben gerufen. Er wollte finanzieller Anstifter im positiven Sinne sein, Initiativen unterstützen, deren Wirkung über Generationen hinausgeht. Und dazu gehöre neben Förderung von Wissenschaft, Sport, sozialen Aspekten und Brauchtum auch das weite Feld der Kultur.

Sabine Schneider 08.08.2020


Kleine Hexe im Vetter-Garten

„Wir wollten nicht nur Kindern eine Freude bereiten, sondern auch  Künstlern die Möglichkeit zum Auftritt geben“, so Antje Geiter, die Referatsleiterin Ideeller Bereich /Soziales bei der Heinrich-Vetter-Stiftung. Gesagt getan, und zum Stück „Die kleine Hexe“ fanden sich, mit dem gebotenen Abstand, rund hundert Kinder samt und Eltern oder Großeltern, im Ilvesheimer Park der Stiftung ein.
Nachdem die Referentin die großen und kleinen Gäste begrüßt hatte, zeigten Georg Veit (Rabe/Erzähler) und Susanne Back (kleine Hexe), dass man Gutes tun und dafür belohnt werden kann. Das Stück, das sonst im Kindertheater des Capitol Mannheim gespielt wird, machte allen Theaterfreunden viel Spaß, trotz oder gerade wegen Corona und das mit Sicherheit. Tk./BILDER:HVS         
31.07.2020


Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen

Dass wir gerade eine Zeit der Verunsicherung erleben, darin waren sich die Teilnehmer eines gut besuchten Vortragsabends unter dem Nussbaum im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung, einig. Dort sorgte das Referat von Prof. Dr. med. Markus Haass für manche Klarheit und manche Neueinschätzung der Corona-Pandemie. Der Ärztliche Direktor und Chefarzt am Mannheimer Theresienkrankenhaus, der daneben das Ehrenamt des zweiten Vorsitzenden der Heinrich-Vetter-Stiftung inne hat, erinnerte an den „Werdegang“ des Corona-Virus und bescheinigte der deutschen Politik richtig gehandelt zu haben. Nur so habe man die erste Welle akzeptabel überstanden. Schwierig, so räumte er ein, sei es nun Einschränkungen an den richtigen Stellen zu lockern, ohne dass sich eine riskante Lockerheit einstelle, die eine zweite Welle auslösen könnte.
In aller Deutlichkeit mahnte der Mediziner: „Schützen sie sich und ihre Mitmenschen“. Er bat im alltäglichen Leben weiter ein angemessen vorsichtiges Verhalten zu zeigen, das könne entscheidend das Ansteckungsrisiko senken. Die Husten- und Niesetikette und gründliches Händewaschen sei beste Prävention. „Man ist leicht versucht sich ins Gesicht zu fassen, doch vor allem über Nase, Augen und Mund werden die Viren aufgenommen“, so Haass. Zwar würden Labore in aller Welt unter Hochdruck einen nachhaltigen Impfstoff suchen, doch er befürchte, dass sich bis Ostern nichts grundlegendes ändern werde. Bis dahin sollte man insbesondere den Kontakt mit Personen, die erkrankt sind oder Symptome wie Fieber, Husten, Schnupfen etc. zeigen, ebenso meiden wie abstandslose Menschenansammlungen.
Nach weiteren praktischen Tipps, die es auch schriftlich gab, und Informationen zu der nach wie vor auf Sicherheit ausgerichteten Lage an den hiesigen Kliniken, beantwortete Haass noch etliche Fragen. Die Gäste, die sich mit herzlichem Beifall bedankten, verabschiedete er mit dem Wunsch „Kommen Sie gut durch diesen Sommer und passen sie auf sich auf“. Tk/BILDER:JVS
29.07.2020


Ein evangelisches Open-Air-Wochenende

Mit einer Andacht für die Bewohner des Regine-Kaufmann-Hauses, eröffnete Pfarrerin Anna-Paola Bier sozusagen ein evangelisches Wochenende im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung. Über das Angebot einer Andacht (unser Bild), an der Orgel von Antje Geiter begleitet, freute sich auch Heimleiter Stefan Pfeifer. An den beiden folgenden Sommertagen konnte Pfarrerin Bier jeweils ein Tauffest, ebenfalls im Skulpturengarten der Stiftung anbieten. „Wir freuen uns vier Kinder taufen zu können“ hatte Pfarrerin Bier erklärt, wobei dies alles unter Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen unter den günstigen Bedingungen einer Open-Air-Veranstaltung ablaufen konnte. Leider durften aus den bekannten Gründen nur die Taufgesellschaften und Organist Dieter Kegelmann anwesend sein. Somit blieb der Park zu den Taufgottesdiensten auch für die Bewohner des Regine-Kaufmann-Hauses geschlossen. Doch dafür hatten sie gerne Verständnis und verfolgten die Gottesdienste teilweise von ihren Fenstern aus. Tk. BILD:HVS
3./4./5.07.2020


Sieger auf Abstand - Mit fliegendem Teppich gegen den Klimawandel

Computer- und Coding-Kenntnisse werden immer wichtiger. Wer die Zukunft mitgestalten will, muss wissen, wie Neue Medien funktionieren. Mit diesem Anspruch und dem Bildungsauftrag der Heinrich-Vetter-Stiftung vor Augen, wurde zusammen mit dem Technoseum Mannheim der MedienKompetenz-Preis ins Leben gerufen, der sich an 5. und 6. Schulklassen in der Metropolregion Rhein-Neckar richtet. Unter den sich bewerbenden Schulen wurden zehn teilnehmende Klassen ausgelost. Die Jungen und Mädchen setzten sich bei Workshops im TECHNOSEUM, die Anfang des Jahres stattfanden, mit CO2-Emissionen und dem Energiebedarf von elektronischen Geräten auseinander. Ferner wurde die Programmiersprache Scratch vermittelt. Danach war in den Schulen ein animierter Film oder ein Spiel zum Thema „Energie sparen und Klimawandel“ zu kreieren. Die eingereichten Arbeiten wurden von einer Jury bewertet. „Der Wettbewerb fand diesmal unter erschwerten Bedingungen statt, umso mehr beeindrucken uns deshalb die einfallsreichen Ergebnisse, die sich die Kinder trotzdem gemeinsam erarbeitet haben“, so Antje Geiter, Mitglied der Jury und Referatsleiterin Ideeller Bereich/Sozialreferat der Heinrich-Vetter-Stiftung. Die betreuenden Pädagogen Sascha Braun (Projektlehrer) und Ulla Eppel (Klassenlehrerin) hatten allen Grund zu Freude, denn die Schüler mussten jeweils von zu Hause aus und virtuell miteinander an ihren Beiträgen tüfteln. Am Ende überzeugte die Klasse 5 der „Rudolf-Wihr-Realschule plus“ mit ihrer Präsentation samt eingearbeiteter Musik und fliegendem Teppich als umweltfreundlicher Fortbewegungsalternative. So gingen 500 Euro an die Klassenkasse nach Limburgerhof, dazu ein Jahr freien Zugang zum Technoseum sowie 20 Angebote, die von der ganzen Schule genutzt werden können. Hinter einigen Fünftklässlern der „Rudolf-Wihr-Realschule plus“, freuten sich bei der Preisübergabe, diesmal in kleinen Rahmen und mit Abstand, auch (von links) die Pädagogen Ulla Eppel und Sascha Braun sowie Claudia Paul (Technoseum) und Antje Geiter (Heinrich-Vetter-Stiftung) über die erfolgreiche Teilnahme am Medienkompetenzpreis. Tk Bild:Tk.

02.07.2020


Zabbe-Combo begeisterte Senioren dies- und jenseits des Zaunes

Im geschützten Bereich des Parks für die Senioren des Regine-Kaufmann-Hauses finden wöchentlich Veranstaltungen oder Andachten, aber eben nur für die Heimbewohner, statt. Diesmal hatte Antje Geiter, Referentin Ideeller Bereich/Sozialreferat der Heinrich-Vetter-Stiftung, die Zabbe-Combo engagiert, die ohne Gage auftrat. Erstmals lud sie auch Nachbarn ein, jedoch ohne die Senioren des Regine-Kaufmann-Hauses zu gefährden. Denn um das Hygienekonzept umzusetzen, nahmen die Gäste von außerhalb auf fest zugeordneten Plätzen am Vergnügen teil, getrennte durch den lichten Gartenzaun. Denn das war es, ein Vergnügen. Was (v.l.) Clemens Schlenkrich, "Ossi" Wohlfart, Jürgen Zink, Jürgen Schnabel und Reginald Blümmel ohne Verstärker, also unplugged, mit Abstand zu den Senioren aufführten, das machte richtig gute Laune. Polka-Rhythmen, Seemanns- und Wanderlieder, über Udo Jürgens-Hits bis zu Karina, was ähnlich wie Corona klang, war alles dabei. Das machte den Senioren Freude. Als Zugabe blieb es dann auch nicht beim Schneewalzer, so dass die fünf Männer eine gute Stunde für frohe Laune sorgten. Zum Schluss gab es noch einen Leckerbissen, denn Clemens Schlenkrich hatte den Dudelsack dabei und erfreute damit zusätzlich die erstaunten Zuhörer dies- und jenseits des Zaunes. Antje Geiter versprach, dass die Zabbe-Combo nicht das letzte Mal im Vetter-Park musizierte. Tk/BILD:HVS
01.07.2020


Fronleichnam im Schatten des Nussbaum

War es am eigentlichen Feiertag selbst zu kühl und der Rasen zu nass, so konnte die geplante Fronleichnams-Andacht bei strahlendem Sonnenschein im Nussbaum-Schatten des Vettergartens doch noch nachgeholt werden. Dabei wurden die vertrauten Fronleichnamslieder, begleitet von Antje Geiter an der Orgel, gesungen, passende Texte von Hartwig Trinkaus gelesen und Gebete gemeinsam gesprochen. Allerdings musste auf den vorgesehenen Blumenteppich verzichtet werden. Dennoch nahmen etliche Senioren die Möglichkeit gerne wahr, an der Andacht teilzunehmen. Tk./BILD:HVS   
Juni 2020


Singen an der Baustelle

Ilvesheimer Sängerinnen und Sänger haben jetzt die Goethestraße für sich. Zwar haben die unterirdischen Sanierungsarbeiten begonnen, aber zugleich ist die Straße Richtung Feudenheim gesperrt und am Freitagabend sind die Bauarbeiter im verdientzen Wochenende. Deshalb erfüllt seit Wochen nicht Maschinenlärm die Szene, sondern diesmal waren es, begleitet von Antje Geiter, Lieder um Wein und Rhein. Eine Woche zuvor war es ihr Bruder Jörg Boguslawski, der mit Wanderliedern und Gitarre für gute Stimmung sorgte.

Seit Wochen kommen jeden Freitag sangesfreudige Ilvesheimer hierher, auch die Fenster zum Johanniter-Pflegezentrum wurden geöffnet, als zum Auftakt des Wochenendes sich im angemessenen Abstand wieder einige Dutzend Menschen, die sich die Freude am Singen, trotz Abstand nicht nehmen lassen wollen, einfanden.

Nach knapp einer halben Stunde ist der Spaß allerdings jeweils vorbei, aber die meisten Sängerinen und Sänger kommen nächsten Freitag wieder.

Text & Bild:Tk

19.06.2020


Schunkeln bei Seemannsliedern

Die Bewohner des Regine-Kaufmann-Hauses wurden im weitläufigen Garten der benachbarten Heinrich-Vetter-Stiftung mit genügend Abstand fröhlich unterhalten. Auf Vermittlung von Paul Keitel, Mitglied im Seebären-Chor und Jahrzehnte enger Vertrauter von Heinrich Vetter, kam jetzt die Rhythmusgruppe der Rheinauer Seebären nach Ilvesheim. Der Chor war Corona-bedingt nicht dabei, denn natürlich wären die Seebären gerne in voller Besetzung als TV-erprobter Shanty-Chor aufgetreten. Aber die Combo der Seebären konnte unter Beachtung der Hygieneregeln trotzdem für Stimmung sorgen. Die Bassistin Heike Baering, der Akkordeonspieler Markus Schnell, der Gitarrist Dieter Nusshart und Sänger Dieter Reuß stimmten 45 Minuten lang die bekanntesten und schönsten Seemannslieder an. Dazu zeigte sich der Himmel blauweiß und die eine oder andere „steife Brise“ ließ die Bäume wie Meeresrauschen klingen. Da hieß es „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“, oder „Antje, mein schönes Kind“, es wurde die Bitte gesungen „Jung komm bald wieder“ oder die Senioren sangen „La Paloma“ und  waren „Auf der Reeperbahn“ willkommen. Mit viel Beifall wurde die Combo der Rheinauer Seebären verabschiedet. Wenn es möglich ist, wollen die Seebären in Vollbesetzung wieder kommen, versprochen. Tk/BILD:HVS

30.05.2020



Sommermodenschau im Park

Der Park der Heinrich-Vetter-Stiftung ist ideal, um hier eine Sommermodenschau zu veranstalten. Das dachten sich auch Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Alltagsbegleiter des Regine-Kaufmann-Hauses und organisierten einen bemerkenswerten Nachmittag. Entsprechend dem bewährten Corona-Hygienekonzept des Caritas-Pflegeheims wurden, unter dem Augen von Heimleiter Stefan Pfeifer, die Senioren nach Wohngruppen in Park unter dem großen Nussbaum gesetzt. Organisatorin Semra Karabiyik hatte nicht nur einen tollen roten Teppich besorgt, sie hatte auch unter den Kolleginnen ein gutes Dutzend „Mannequins“ ausgemacht, die sich mit ein bis zwei Outfits dem erfreuten Publikum präsentierten. Antje Geiter, Sozialreferentin der Stiftung, sorgte für die passende musikalische Begleitung und Moderator Claus Schmitt wusste zu jedem Modell passende Ansagen zu machen. In der ersten Reihe saßen drei besonders kritische Damen, die als Jury fungierten. Immer wenn die „Mannequins“ an den Zuschauerinnen und Zuschauern in schöner, passender, origineller oder lustiger Modellkleidung vorbei zogen, gab es viel Beifall und Freude, denn die Musik der sechziger Jahre ergänzte den Spaß bei allen Beteiligten. Dass es dann am Ende jeweils mit Höchstwertung für alle Modells nur Gewinner gab, das darf ebenso erwähnt sein, wie der zu Beginn bereitgehaltene alkoholfreie Sektumtrunk. Und so war es ein rundum fröhlicher und vergnüglicher Nachmittag. Tk/BILD:Trinkaus

22.05.2020


Maiandacht im Park

Mit Liedern, Gedichten und Geschichten erfreuen Antje Geiter und Hartwig Trinkaus allwöchentlich bei gutem Wetter die Senioren des Regine-Kaufmann-Hauses im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung. Nun stimmte Heimleiter Stefan Pfeifer der Idee zu, im Mai, dem Marienmonat, eine kurze Open-Air-Maiandacht anzubieten.
Gesungen wurden die bekannten Lieder, wie „Meerstern ich Dich grüße“ oder „Maria breit den Mantel“ aus. Dazu wurden Schrifttexte aus dem Leben Mariens gelesen. Begonnen hatte Antje Geiter an der Orgel die Feier mit Schuberts „Ave Maria“ und geschlossen wurde sie mit einem Segensgebet. Die Feier wurde von den Senioren gerne an- und zustimmend aufgenommen, werden doch in diesen Corona-Tagen auch nur vereinzelt Gottesdienste angeboten. „Das hat richtig gut getan“ meinte dazu eine der Teilnehmerinnen.

Text und BILD:HVS

20.05.2020


Muttertagslesung kam ins Haus

Mit einer stimmungsvollen Lesung und beeindruckendem Harfenspiel erfreute die Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS) die Senioren der Nachbarschaft, trotz Corona.
Im vergangenen Jahr hatte der Popchor des Bürgervereins Mannheim-Gartenstadt viele Gäste im Salon der Stiftung mit einem Konzert zum Muttertag erfreut. In diesem Jahr bat Antje Geiter (links), HVS-Sozialreferentin, Helen Heberer (2.v.l.) und Johanna Jung (rechts), ob sie mit einer Lesung samt musikalischer Begleitung wiederum Gäste zum Festtag der Mütter erfreuen möchten. Beide sagten zu im Park der Stiftung aufzutreten. Doch aus bekannten Gründen konnte die Veranstaltung in der geplanten Form nicht stattfinden. Daher fiel die Entscheidung Lesung und Harfen-Konzert in den frühen Stunden des Muttertags im Salon der Stiftung aufzuzeichnen, auf DVD zu brennen und den Senioren in der Nachbarschaft noch am Nachmittag auf diesem Wege zugänglich zu machen. Techniker Benjamin Adler legte dazu extra eine Sonntagsschicht ein.
Auf der silbernen Scheiben zu sehen und zu hören, ist nach der Begrüßung durch die Vetter-Mitarbeiter Antje Geiter und Hartwig Trinkaus zunächst Johanna Jung. Die kurpfälzische Harfenistin, derzeit beim Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck engagiert, spielte „Zwei Walisische Weisen“, dann von François-Joseph Naderman die „Sonatina Nr. 2“. Es folgte das beliebte „Greensleves“ und Don Luis Milans „Galliard“. Dazwischen wurden jeweils Texte gelesen. Helen Heberer, Mannheimer Stadträtin und versierte Lektorin, hatte Ausschnitte aus Erich Kästners Buch  „Meine Mutter zu Wasser und zu Lande“ ausgewählt und las weitere Texte von Elli Michler, Monika Minder und Sören Kierkegaard. Den Abschluss bildeten die Zeilen „Liebe Mama – ich  sage dir zu selten: danke für alles !“, die angenehm stilvolle Harfen-Interpretation des „Ave Maria“ und der Wunsch für einen trotz allem schönen Muttertag. Tk./Bild:HVS-Archiv

10.05.2020


Maimarktbecher ohne Maimarkt

Auch Senioren des Regine-Kaufmann-Hauses mussten ich diesem Corona-Jahr auf den Maimarkt verzichten, nicht aber auf den beliebten Maimarktbecher. Den kredenzte die HVS-Sozialkoordinatorin, Antje Geiter, im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS) den Parknutzern, die angesichts nicht vorhandener Alternativen, derzeit jede Möglichkeit nutzen, den für sie reservierten Skulpturengarten aufzusuchen. Tk. /BILD:HVS

06.05.2020

 

 


Tulpen aus Amsterdam für Senioren des RKH

Es war kein öffentlicher Auftritt, denn es dürfen, zum Schutz der Bewohner, derzeit keine Besucher in der Park der Heinrich-Vetter-Stiftung. Doch es war auch nicht als öffentliche Darbietung gedacht, als Antje Geiter, zusammen mit ihrem Kollegen, für eine heitere Stunde im sonnigen Park sorgte. Der Leiter des Regine-Kaufmann-Hauses, Stefan Pfeifer, freute sich, dass die musikalisch versierte Sozialreferentin der Stiftung die Senioren, die sich in sicherem Abstand vor die Parkbühne gesetzt hatten, mit bekannten Liedern unterhielt und zum Mitsingen anregte. Hartwig Trinkaus hatte dazu passend einige Anekdoten und Gedichte von Eugen Roth und anderen Autoren ausgewählt und trug diese vor. Begonnen hatte er mit Reisegedichten und besungen wurden die „Tulpen aus Amsterdam“. Und weil auch eine Geschichte zur Spargelzeit dabei war, schloss die fröhliche Stunde mit „Veronika, der Lenz ist da“. Viel Zustimmung fand dann die Ankündigung, dass die beiden Mitarbeiter der Stiftung auch in dem kommenden Wochen, immer bei gutem Wetter, die heitere Stunde, leider weiterhin exklusiv für die Bewohner des Regine-Kaufmann-Hauses, wiederholen werden, natürlich mit anderen Anekdoten und anderen Liedern. gs/BILD:Louis Geiter
22.04.2020


Freude schöner Götterfunken erklingt in der Goethestraße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fenster-, Balkon-und Straßenkonzert


Die Heinrich-Vetter-Stiftung hat in der Goethestraße die Initiative des Gesangvereins Germania Ilvesheim und den Aufruf zu einem gemeinsamen Liedersingen aufgegriffen.

Pünktlich fanden sich auf den Bürgersteig, auf Balkonen und an Fenstern Nachbarn aus der Goethestraße ein, um dann Schlag 18 Uhr gemeinsam Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ anzustimmen. Die Sozialreferentin der Stiftung hatte dazu das Fenster zum Salon weit geöffnet und begleitete die Sängerinnen und Sänger am Bechsteinflügel. Nach dem ersten Durchgang wünschten sich die Teilnehmer ein „da capo“ und danach noch ein, zwei weitere Lieder, ehe sich Antje Geiter mit „Der Mond ist aufgegangen“ verabschiedete.
Zunächst soll es nun, so lange die Begegnungsbeschränkungen erforderlich sind, immer freitags ein solches Fenster-, Balkon- und Straßenkonzert geben.  Tk. /BILD:HVS

17.04.2020


Hoffnung im Kinderhaus

Auch die Kinder und Erzieher/innen des Kinderhaus "Zauberlehrling" beteiligen sich an der Regenbogenaktion und an "Päckchen für Bedürftige"

14.04.2020


Frohe Ostern

Der Osterhase der Heinrich-Vetter-Stiftung versteckte schon früh im Park Ostereier und Häschen für die Senioren des Regine-Kaufmann-Haus.

12.04.2020


Gedenkstein für NS Opfer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ende März 1945 wurden am Rangierbahnhof Pfingstberg/Seckenheim/Hochstätt ausländische Arbeiter und Zwangsarbeiter hingerichtet. Dieses NS-Verbrechen, wenige Tage vor Kriegsende, wurde der Vergessenheit entrissen und mit einem Gedenkstein festgehalten. Um die Gedenkstätte durch den Altertumsverein Mannheim, das Heimatmuseum Seckenheim, den Förderverein Dossenwald und das Marchivum Mannheim errichten zu können, hat die Heinrich-Vetter-Stiftung im Rahmen ihrer politischen Bildung eine Förderung ermöglicht.
Wegen der Corona-Regeln mussten jedoch sowohl Einweihung durch OB Dr. Peter Kurz und Prof. Dr. Ulrich Nieß als auch die ökumenische Gedenkfeier verschoben werden. Unterdessen konnten neben den Namen der ermordeten fünf Franzosen auch weitere Namen aus der Reihe der insgesamt wohl 18 Opfer nach entsprechender Recherche teilweise ermittelt werden. Diese werden noch ergänzt, eine offizielle Einweihung der Gedenkstätte wird es zu einem späteren Zeitpunkt geben. .  Tk. /BILD:HVS

09.04.2020


Wenn der Frühling kommt …

Wenn der Frühling kommt, dann werden auch im Garten der Heinrich-Vetter-Stiftung Blumen gepflanzt. Diesmal konnte Antje Geiter, Sozialreferentin der Stiftung, sich dabei auf den erfahrenen Rat von Experten stützen. Als sie nämlich beiläufig den Besuchern im Park erklärt hatte, wann sie sich an die Arbeit macht, da fanden einige Senioren des benachbarten Regine-Kaufmann-Hauses den Weg in Vetters Garten und gaben sachdienliche Hinweise, wie, wo, welche Pflanze auf dem Blumenhügel zu platzieren ist. Die Bewohner des Seniorenhauses und deren Gäste sind ja hauptsächlich die Nutzer des Gartens, der auf Kosten der Stiftung hergerichtet und zur Verfügung gestellt wird. Sowohl die Sozialreferentin als auch die Seniorinnen hatten an diesem sonnigen Tag viel Spaß bei dieser Arbeit. Tk. /BILD:HVS
27.03.2020


Unterstützung und Begleitung der „Edinger-Chöre“

 

 

 

 

 

 

Wenn Dietrich Edinger Ende 2020 mit dem Lobdengau-Chor und dem Ladenburger Vokalensemble ein „Abschiedskonzert“ gibt, dann hat er mit beiden Chören eine gewiss glanzvolle Zeit hinter sich, die bereits Heinrich Vetter erlebt und gerne unterstützt hat.
Auch die von Vetter 1997 selbst errichtete Heinrich-Vetter-Stiftung setzte die Förderung nach seinem Tod 2003 durch Zuwendungen fort, so hier beispielhaft 2011, als Stiftungs-Geschäftsleiter Hartwig Trinkaus (Mitte mit Krawatte) einen „Scheck“ an Chorleiter Dietrich Edinger übergab. Ganz rechts ist übrigens die spätere Sozialreferentin der Stiftung, Antje Geiter, zu sehen, die damals noch im Vokalensemble mitgesungen hat. Tk. /BILD: Schwetasch


Seniorenkreis im Marchivum

Noch ehe aufgrund der Corona-Situation das Marchivum seine öffentlichen Bereiche, Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen und Führungen absagen musste, konnten Mitglieder des Seniorenbildungskreises der Heinrich-Vetter-Stiftung, organisiert von Antje Geiter, Sozialreferentin der Stiftung, das Mannheimer Stadtarchiv besuchen.
Da die Nachfrage so groß war, mussten zwei Gruppen gebildet werden, die von Dr. Susanne Schlösser, Leiterin der Abteilung „Historisches Archiv“ und dem Ilvesheimer Historiker und Benutzungsreferent „Stadtgeschichtliche Forschung“, Markus Enzenauer, durch das eindrucksvolle Gebäude geführt wurden.
Mannheims größter Hochbunker wurde erst ab 2014 zum Stadtarchiv umgebaut. Dr. Schlösser und Enzenauer erklärten alles zum Gebäude und zum Archiv, das weit mehr als ein klassisches Kommunalarchiv bietet und auch für Ausstellungszwecke geeignet ist. Da der Bunker selbst eine Geschichte hat, im Zweiten Weltkrieg vielen Menschen das Leben rettete, nach 1945 kurz als Gefangenenlager, dann als Ersatz für verlorenen Wohnraum diente und später im Zivilschutz zum ABC-Bunker wurde, wurden auch diese Aspekte gezeigt.
Dem Resümee von Dr. Susanne Schlösser und Markus Enzenauer stimmten beide Gruppen zu, dass nämlich durch den Umbau ein Ort geschaffen wurde, in dem Mannheims Geschichte auf geradezu ideale Weise dauerhaft bewahrt, erforscht und vermittelt werden kann. Tk

Markus Enzenauer erläutert die bauliche Erweiterung des Gebäudes durch zwei aufgesetzte gläserne Stockwerke. BILD:HVS
10.03.2020


Verlobung am Valentinstag

Die Seniorinnen und Senioren der Nachbarschaft sowie Freunde der Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS) waren eingeladen, um in den Räumen der Stiftung etwas gemeinsam zu erleben. Diesmal hatte die immer agile und ideenreiche HVS-Sozialkoordinatorin Antje Geiter zum Valentinstag den Film „Die Züricher Verlobung“ ausgewählt. Im Anschluss an den Filmklassiker, der mit viel Freude aufgenommen wurde, setzte man sich noch zu einem einfachen Mittagsmahl zusammen und redete über Gott und die Welt. Mit einem herzlichen Dank an Antje Geiter verabschiedeten sich die Senioren, nicht ohne nach dem nächsten Termin zu fragen, denn der Sozialreferentin „fällt doch immer etwas Schönes ein“ meinten die Gäste, und recht haben sie. Text/BILD:HVS
14.02.2020


Senioren besuchten das Europäische Parlament

Mitglieder des SeniorenBildungsKreises (SKB) der Heinrich-Vetter-Stiftung besuchten im Rahmen einer Bildungsfahrt die Europäische Hauptstadt Straßburg. Die markanteste Station war das Europäische Parlament. Hier angekommen wurde die Gruppe, angeführt von Stiftungs-Vorstand Prof. Dr. Peter Frankenberg, von Sven Maier, einem Mitarbeiter des Europapolitikers, erwartet. Auf dem Programm stand zunächst ein Rundgang durch das Parlamentsgebäude und der Besuch des Plenarsaals. Die Dimension dieses Raumes, in dem 751 Abgeordnete Platz finden, aber auch die Abläufe im Plenum und durchaus auch die miterlebten Reden waren höchst beeindruckend. Im anschließenden Gespräch mit Daniel Caspary, einem nordbadischen Europaabgeordneten, wurde auch kurz über die Arbeitsweise des Parlaments und dessen Ausschüsse gesprochen. Einer kompakten Präsentation seines eigenen Werdegangs und der Darlegung seiner Zuständigkeit im Parlament schloss sich ein Dialog an, bei dem kein Thema ausgespart blieb. Als Volkswirt engagiert sich Caspary vorrangig im Ausschuss für Internationalen Handel, in dem er bis zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament als Koordinator (Sprecher) für seine Fraktion tätig war, und gerade davon war mit dem Brexit und einem Abkommen mit Vietnam im Plenum die Rede gewesen. „Ich habe mich sehr über ich Interesse gefreut“ verabschiedete sich Caspary von der Gruppe, die sich zunächst vor den Fahnen der Mitgliedsländer ablichten ließ, ehe man sich zur Besichtigung des Straßburger Münsters aufmachte. Hier hatte die Sozialreferentin der Heinrich-Vetter-Stiftung und Organisatorin der Fahrt, Antje Geiter, eine Führung gebucht. Die im kalten, aber windfreien Kirchenraum vermittelten Informationen zum Gebäude und dessen Geschichte, waren beeindruckend. Dann musste die Gruppe, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, wieder die Heimreise antreten. Tk.

12.02.2020


Modelleisenbahn im Vetter-Salon

Mit rund 60 Metern Gleislänge, präsentierten die Modulbaufreunde Ladenburg im Salon der Heinrich-Vetter-Stiftung einen kleinen Ausschnitt ihres Repertoires. . Zahlreiche Besucher kamen an den vier Ausstellungstagen in die Stiftungsverwaltung, um sich die eindrucksvolle Anlage aus Teilen einer der größten, transportablen Modellbahnanlagen Deutschlands anzusehen. Wer Fragen hatte, der konnte die Erbauer der Bahn, allen voran Projektleiter Rainer Wolf, gerne „löchern“. Dabei hatten die Fragen eine große Breite, denn Antje Geiter, Sozialreferentin der Stiftung, hatte dafür gesorgt, dass die Mädchen und Buben der umliegenden Kindergärten die Anlage staunend besuchten. Aber auch die Senioren der benachbarten Einrichtungen, Johanniter Pflegezentrum, Vetter-Stift und Regine-Kaufmann-Haus fanden den Weg in Vetters Salon, ermöglicht doch ein kleiner Fahrstuhl auch gehbehinderten Menschen in die Stiftungsräume zu gelangen
Antje Geiter betonte wie wichtig es ist, dass schon bei Kindern das Interesse an Technik geweckt wird, sei doch Deutschland schließlich auf kluge Köpfe und kreative Ingenieure angewiesen.  
Die Anlage lebt indes nicht nur von modernster Technik, sie zeigt auch augenzwinkernd Alltagsleben en miniature. Tk. /BILD:HVS
16.-19.01.2020


Jahresbeginn mit den Sternsingern

Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Veit Rutkowski (links) besuchten die Ilvesheimer Sternsinger die Räume der Heinrich-Vetter-Stiftung, um den Haussegen zu überbringen und  Lieder und Gebete  vorzutragen. Rund 20 Senioren freuten sich über den Besuch der Schülerinnen und Schüler, die vom  „Stern über Bethlehem“ sangen. Auch sammelten die Sternsinger wieder für ihr soziales Anliegen und wurden nicht enttäuscht, zumal sie selbst mit Süßigkeiten belohnt wurden. Tk/BILD:HVS
04.01.2020