Stiftung-Aktuell

Kardinal Schönborn besuchte Ilvesheim und Seckenheim Ilvesheim: Hoher kirchlicher Würdenträger feiert Marien-Gottesdienst im Park

 

 

 

 

 

Christoph Kardinal Schönborn OP, Erzbischof von Wien, Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz, Mitglied der internationalen Theologenkommission in Rom und Redaktionssekretär des Weltkatechismus besuchte privat eine nahe Angehörige im Hospiz des Regine-Kaufmann-Hauses. Gemeinsam mit ihr, etlichen Bewohnern des Kaufmann-Hauses und weiteren Gläubigen, darunter auch Ilvesheims Bürgermeister Andres Metz, feierte er im Garten der angrenzenden Heinrich-Vetter-Stiftung einen Festgottesdienst. Dem Vorschlag des Kardinals folgend wurde an „Mariä Himmelfahrt“ erinnert und die Organisatoren hatten dazu zahlreiche Kräutersträuße, die der Kardinal segnete und später an die Bewohner des Caritas-Heims verteilte, beschafft.
Die Vorstandsmitglieder des Caritasverbandes, Regina Hertlein und Roman Nitsch, dankten den Akteuren des Gottesdienstes, neben dem Kardinal waren dies Mannheims Dekan Karl Jung, Pater Paul, Diakon Winfried Trinkaus und an der Orgel Antje Geiter, für die kurzfristig ermöglichte Mitwirkung. Kardinal Schönborn freute sich herzlich über die „große Überraschung“ und ging in seiner Ansprache auf die Intention des Marien-Feiertages ein und verband diesen mit Worten der Zuversicht, des Trostes und der gläubigen Hoffnung im Blick auf das Lebensende. Es war dann für den sehr bescheiden auftretenden Kardinal auch selbstverständlich, den Gehbehinderten und den Senioren im Rollstuhl die Kommunion selbst zu geben. Der Messfeier schlossen sich spontan persönliche Gespräche und ebenso spontan war die Einladung der Stiftung ins Vetter-Haus zu einem einfachen Mittagsmahl, an dem neben den Geistlichen und dem Caritasvorstand auch die Leitung von Hospiz und Regine-Kaufmann-Haus, Gabriele Andres und Stefan Pfeifer, sowie Altdekan Horst Schroff, der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins Roland Hartung und als Gastgeber Peter Frankenberg teilnahmen. Nach einer Übernachtung in Seckenheim zelebrierte er in der Seckenheimer St. Aegidiuskirche, ebenfalls ohne jedes prunkvolles Beiwerk, eine Werktagsmesse. Text und Bilder: HVS   
16.08.2019


Viele Senioren und etliche Oldtimer

Rund hundert Oldtimer erinnerten an die Fahrt von Bertha Benz mit ihren Söhnen Eugen und Richard, von Mannheim nach Pforzheim im Sommer 1888. So kamen die Veteranen auch durch Ilvesheim, worüber sich nicht nur besonders die Senioren des Johanniter- und des Regine-Kaufmann-Hauses freuten, aber sie hatten sich besonders vorbereitet. Alle möglichen Sitzgelegenheiten wurden auf beiden Seiten der Straße aufgestellt, und hier warteten die Anwohner mit ihren Fähnchen nicht vergeblich auf die eindrucksvolle Oldtimerparade. Da gab es viel Beifall und Bravorufe für die knatternden Autos, historische Fahrzeuge aller Fabrikate bis Baujahr 1930.
Die Senioren an der Goethestraße hatten große Freude, aber nicht nur sie. Auch die Fahrer und Insassen der Oldtimer hatten Spaß daran hier etwas langsamer zu fahren und mit der häufig ziemlich erkälteten, weil hustenden Hupe die Zuschauer zu begrüßen. Darunter war auch Prof. Dr. Markus Haass, Vorstandsmitglied der Heinrich-Vetter-Stiftung, Ilvesheims stellvertretender Bürgermeister Günther Tschitschke, weitere Ortspolitiker sowie HVS-Sozialreferentin Antje Geiter. Nach gut einer Stunde waren alle Fahrzeuge, darunter ein Benz-Motorwagen von 1898, durch und hinterließen fröhliche Gesichter.  
 


VHS-Führung durch Skulpturengarten

Beim Skulpturengarten der Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS) begrüßte Gisela Fenzel (rechts) die zahlreichen Gäste und freute sich über die gute Resonanz.
Gemeinsam mit der Volkshochschule Ilvesheim/Ladenburg hatte die Stiftung die öffentliche Führungen angeboten. Die machbare Gruppengröße war rasch erreicht, so dass sich über 20 Interessenten beim Skulpturenpark an der Goethestraße einfanden. Nach einem Begrüßungsschluck stellte in Vertretung von Dr. Jochen Kronjäger, früher stellvertretender Leiter der Kunsthalle Mannheim und Kurator für Skulpturen, ein Mitarbeiter der HVS den Kunstinteressenten mit vielen bemerkenswerten Informationen die im Park verbliebenen rund 40 gegenständlichen und konstruktiv konkreten Werke verschiedener Künstler aus der Sammlung Heinrich Vetters vor.
Die ursprünglich über einhundert Exponate der Vetterschen Sammlung von Skulpturen und Plastiken, befinden sich heute verstreut im Luisenpark, im Garten des Johanniter-Pflegezentrums in Ilvesheim, in der Kunsthalle Mannheim, an verschiedenen Stellen in der Stadt Mannheim und in der Gemeinde Ilvesheim sowie eben im Garten der Stiftung, der den Bewohnern des Regine-Kaufmann-(Senioren-)Hauses offen steht. Außer bei öffentlichen Führungen besteht auch für Gruppen bis zu 25 Personen die Möglichkeit eine Führung erleben zu können. Für Nachfragen und zur Terminierung steht vormittags HVS-Sozialreferentin Antje Geiter (Tel.: MA 2 33 66) zur Verfügung.
BILD:HVS
03.08.2019


Konzert für die Nachbarn

Dirigent Dietrich Edinger musste noch ein weiteres Notenblatt für eine weitere Zugabe aus dem Koffer holen, denn er hatte es mit dem Vocalensemble Ladenburg und dem Konzertchor Lobdengau abermals geschafft, auch bei sehr hohen Temperaturen, die Besucher des Konzerts zu begeistern.
Im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung war Schatten zunächst Mangelware. Als das abendliche Konzert so richtig Fahrt aufnahm, wuchs mit der Anzahl schattiger Plätze auch die Stimmung. Zunächst hatte Antje Geiter, Sozialreferentin der Stiftung, sowohl die zahlreichen Gäste, die Damen des Vocalensembles Ladenburg als auch die Männer des Konzertchors Lobdengau begrüßt. Kompakt stellte sie die Entwicklung und gemeinnützigen Aufgaben der Stiftung vor, ehe sie sich bei den Chören für bedankte: Beide Vereine hatten für ihre Chorarbeit eine Förderung erhalten und revanchierten sich mit dem Open-Air-Konzert, das die Stiftung insbesondere den Nachbarn aus den Seniorenhäusern widmete, aber auch anderen interessierten Gästen zugänglich machte.ANZEIGE
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Geiter, selbst einst Chorsängerin unter Chorleiter Edinger, erinnerte an seine über 50 Jahre währende musikalische Arbeit und hatte sogar zur allgemeinen Erheiterung ein frühes Edinger-Foto „ausgegraben“, mit Schlaghose und Koteletten. Als musikalischer Leiter billigte sie ihm motivierende und treibende Eigenschaften zu, von verschiedenen Kinder- über Männerchöre bis zur Konzertkombination Vocalensemble/Konzertchor des Abends. Er sei musikalisch immer noch „der junge Dirigent, der die Menschen emotional und mit Leichtigkeit unterhalten möchte“, so Geiter und eröffnete den musikalischen Abend, der ein vielseitiges Programm für die Besucher bereithielt. Durch den Abend moderierte Jeanette Friedrich die rund 150 Gäste. Das Vocalensemble begann, dann kamen die Männer des Konzertchors auf der Freilichtbühne dazu. Tatsächlich bot der Abend verschiedenste Aspekte des modernen, mehrstimmigen Chorgesangs, mit Titeln wie „You raise me up“, „Moon river“, „This little light of mine“, „Streets of London“, „He’s got the whole world in his hand“ und anderen. Viel Schwung brachte das Medley aus dem Musical Sister Act, es wurde rhythmisch geklatscht und bei „Blowing in the wind“ wurde sogar kräftig mitgesungen.
Erst nach zwei Zugaben ließ das begeisterte Publikum die Sänger von der Bühne und gönnte ihnen und sich selbst noch einen gemütlichen Umtrunk an diesem milden Sommerabend. Die Gäste hatten viel Freude an diesem Konzert und auch Dietrich Edinger bekannte: „Für mich und die Sängerinnen und Sänger war dies ein toller, stimmungsvoller Abend, der allen Spaß gemacht hat“. 

24.07.2019
© Mannheimer Morgen,Sabine Schneider Montag, 29.07.2019


Ökumenischer Gottesdienst gut besucht

Zu einem öffentlichen ökumenischen Gottesdienst hatten die Martin-Luther-Gemeinde, die St. Petergemeinde und die Heinrich-Vetter-Stiftung gemeinsam „Open Air“ eingeladen. Zahlreiche Christen nutzten die Gelegenheit bei schönem Sommerwetter im Garten der Stiftung miteinander zu singen und zu beten. Pfarrerin Anna-Paola Bier und Pfarrer Daniel Kunz freuten sich über den guten Zuspruch und machten den „Schatten“ zum Thema, wobei der beschützende, der erfreuende und angenehme Schatten gemeint war, den während des Gottesdienstes auch der blauweiße Himmel hin und wieder zu bieten hatte. Beide Geistlichen befragten auch die Teilnehmer nach ihrem persönlichen Lieblingsschatten (siehe Bild). Nach dem gemeinsamen „Vater unser“ und dem Segen für den Tag, wechselten die Besucher auf die andere Seite des Gartens in den Schatten des großen Nussbaums. Hierhin hatte sie die Sozialreferentin der Stiftung, Antje Geiter, zum gemeinsamen Mittagssuppe eingeladen, so dass der Sonntag einen schönen Übergang in den Nachmittag fand. Tk./BILD:HVS 
21.07.2019


Zweites Café der Kulturen im Park

Wieder eine rundum gelungene, bunte und sehr harmonische Veranstaltung war das zweite Park-Café der Kulturen im Park der Heinrich-Vetter-Stiftung in Ilvesheim. Flüchtlinge und Einheimische saßen gemeinsam an den Tischen, um sich kennenzulernen, in gemütlicher Atmosphäre zu plaudern und internationale Köstlichkeiten des Mulitkulti-Buffets zu probieren.
Zwei Kunstführungen durch den Park, eine für die Kids mit Antje Geiter, Sozialkoordinatorin für Kinder, Jugend, Vereine, Familie & Senioren der Heinrich-Vetter-Stiftung, sowie eine weitere Führung für Erwachsene mit dem Geschäftsführer der Stiftung, Hartwig Trinkaus, zählten zu den Höhepunkten. Menschen aus über zehn Nationen (u. a. aus Pakistan, Syrien, Afghanistan, Eritrea und Russland) waren der Einladung vom Arbeitskreis Integration (AK) Ilvesheim, dem JUZ Ilvesheim und dem DRK (Deutsches Rotes Kreuz) Mannheim auf das Gelände der Vetter-Stiftung gefolgt.
Antje Geiter hieß die Helfer und Besucher, darunter auch Bürgermeister Andreas Metz, willkommen. Sie ließ wissen, die Heinrich-Vetter-Stiftung unterstütze gerne soziale Projekte wie die Arbeit des AK Integration Ilvesheim. Laura Lies vom DRK-Kreisverband Mannheim dankte der Heinrich-Vetter-Stiftung für die Gastfreundschaft.
Tanzgruppe tritt auf
Erster Höhepunkt war der Auftritt der Tanzgruppe „Fairytales“ der Spielvereinigung 03 Ilvesheim. Die fünf- bis sechsjährigen Mädchen zeigten unter ihrer Übungsleiterin Lena Keil, dass sie viel Spaß an Musik haben. Das Miteinander Menschen verschiedener Nationen und Religionen gelang bestens. So erfuhr der eine oder andere Besucher unter anderem von Saki Rezai aus Afghanistan, dass er seit 2016 in Deutschland lebt und eine Ausbildung als Damenschneider absolviert, die ihm Spaß macht, und dass er bereits in Afghanistan als Schneider Geld verdient hatte.
Auf große Resonanz stießen die Kunstführungen im Park der Vetter-Stiftung. Antje Geiter brachte den Kindern die Kunst spannend nahe. Auf einem Sockel durften sie sich als „Kunstobjekt“ darstellen. Sie präsentierten sich u. a. als Ballerina oder als Schmetterling.
Informativ und kurzweilig auch die Führung von Hartwig Trinkaus für die Erwachsenen. Fast alle Buddha-Skulpturen und Seelenhäuschen im Park sind Originale und stammen aus Fernost, sagte er. Einzige Ausnahme ist die Buddha-Skulptur aus Glas und Silikon von dem Deutschen Till Hausmann aus dem Jahr 1995. Die Kunstinteressierten erfuhren viel über weitere Objekte z.B. über Stelen oder über Werke von Karl-Heinz Krause. Hoch im Kurs für die Kinder stand sowohl Stockbrot backen als auch das Basteln von Arm- und Halsbändern.
Viel Beifall gab es auch für das Akustik-Rock-Pop-Duo Henry Paul und Andreas Wille aus Viernheim, die deutsche und englische Songs der vergangenen 40 Jahre spielten. Zum Ende der Veranstaltung dankte AK-Sprecher Dieter Münster allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten. Erfreut zeigte er sich, dass dabei neue Gesichter zu sehen waren.
Auch Bürgermeister Andreas Metz freute sich über die gelungene Veranstaltung und darüber, dass unter den Besuchern viele aus dem Neubaugebiet waren. fase
© Mannheimer Morgen Franz Albert Senzig
16.07.2019


Singen und tanzen unterm Mammutbaum

Der weitläufige Vetter-Garten in Ilvesheim ist ideal für das Musikgarten-Abschlussfest, zumal die Heinrich-Vetter-Stiftung die musikalische Früherziehung im Angebot des Sängerbund 1865 Seckenheim auch sonst gerne unterstützt. Alle Kurse von Chorgruppen-Leiterin Antje Geiter und ihren „Flying Lips“, feiern gemeinsam in die Sommerpause hinein.
Ausklang mit gemeinsamem Essen
Zunächst wird im Schatten des großen Nadelbaumes gesungen und getanzt, unterstützt mit Trommeln, Boumwhackers und Rasseln. Kaum haben sich die Kinder sattgesungen und müde getanzt, da wartet auch schon das von den Eltern mitgebrachte Abendessen, und alle machen es sich unter dem großen Nussbaum gemütlich.
Aus der Vielfalt der Salate und Leckereien findet jeder Teilnehmer etwas und dazu wird noch frisches Stockbrot am Lagerfeuer heiß gebacken.
Bald haben sich die Mädchen und Buben gestärkt, und der Garten wird nach und nach in Beschlag genommen. Die Kinder erobern den Skulpturenpark und besuchen sogar die Reginakapelle in der hintersten Ecke der Anlage.
Als die Schatten etwas länger werden und der Rasensprenger anspringt, packen die ersten Familien zusammen, ehe sich dann alle Musikgartenfreude in die großen Ferien verabschieden.
Für manche Kinder bedeutet das auch den Abschluss der Musikgartenzeit, denn es steht die Einschulung im September vor der Tür.
Die anderen Kinder und neue Kursteilnehmer finden sich dann zum Sängerbund-Musikgarten ab Mitte September montags nachmittags in Kooperation mit dem SV 98/07 im Vereinshaus und mittwochs vormittags in der Ilvesheimer Vetter-Stiftung wieder in den einzelnen Kursen ein. Alle Fragen dazu beantwortet unter musikkinder@gmx.de die Kursleiterin. 
© Mannheimer Morgen, Sabine Schneider

15.07.2019


Autorin Sylvie Schenk liest im Park

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   „Nicht nur heile Welt-Literatur“
(Auszug Mannheimer Morgen vom 8.7.19, Autor: Peter Jaschke)
Inmitten blühenden Grüns gesellten sich Bienen zu den Bücherwürmern. Ein Musiker aus Aachen summte in sein Saxofon. Im Gegensatz zu dieser Traumkulisse stand die Geschichte von Trauer und Abschied, welche die Deutsch-Französin Sylvie Schenk sowohl im Ladenburger BUND-Garten als auch im Park der Ilvesheimer Heinrich-Vetter-Stiftung erzählte. …
„Wir wollten nicht nur heitere Welt-Literatur präsentieren, sondern die ganze Bandbreite“, sagte Rainer Ziegler vom ehrenamtlichen Organisationsteam…
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Im Skulpturengarten der Heinrich-Vetter-Stiftung begrüßte Antje Geiter die zahlreichen Gäste und freute sich über die gute Resonanz. Sie dankte auch zum Abschluss sowohl Sylvie Schenk als auch   Heribert Lichter (Saxofon) für einen wundervollen Vormittag.

Bilder: HVS-Archiv
06.07.2019


Nachfahrin von Regine-Kaufmann zu Besuch

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Auszug aus dem Mannheimer Morgen von
Autor Klaus Neumann

 „Ich will etwas über meine Familie lernen.“ Marilyn Corrie, Professorin aus London, besuchte … Ilvesheim. Begleitet wurde sie von Zipora Werner und Ravit Babiacki – zwei Familienmitgliedern aus Tel Aviv.
Im Herkunftsort ihrer jüdischen Familie besichtigte das Trio auch das Regine-Kaufmann-Haus. Im diesem im Jahre 2017 eröffneten (von der Heinrich-Vetter-Stiftung errichteten) Heim mit vollstationärer Pflege, betreutem Wohnen und einem Hospiz enthüllte Marilyn Corrie … eine Informationstafel (für ihre Großtante).  Hier ist zu lesen, dass das Haus nach der am 4. August 1877 in Ilvesheim geborenen Regine Kaufmann benannt ist. Sie war das zweite von neun Kindern der (Ilvesheimer) Eheleute Joseph und Elise Kaufmann, geborene Bär. Regine Kaufmann heiratete 1899 Abraham Hochstädter (1870-1916), lebte mit ihren Kindern Heinrich, Ernst und Emma in Lampertheim und kehrte … in die Ilvesheimer Pfarrstraße in das Haus ihres Bruders zurück. Nach dem Zwangsverkauf des Gebäudes im April 1938 wohnte sie in der Ilvesheimer Synagoge. Infolge der Pogromnacht vom 9. November 1938 büßte sie Hab und Gut ein. Sie floh nach Mannheim zu ihrem Bruder Bernhard. …
(1942 wurde sie deportiert und in einem polnischen Durchgangslager vom NS-Regime ermordet, obwohl sie sich nie hat etwas zuschulden kommen lassen.)

Bürgermeister Andreas Metz hatte die Gäste im Rathaus begrüßt…. Vorstand Peter Frankenberg von der Heinrich-Vetter-Stiftung …erläuterte … „mit der Namensgebung soll Regine Kaufmann ein mahnendes Andenken gewahrt bleiben“….  Sie stehe exemplarisch für die vom Nazi-Regime verfolgten Ilvesheimer Bürger, die nie die Chance hatte ein Heinrich Vetter zu sein.
(Stiftungs-)Geschäftsstellenleiter Hartwig Trinkaus sprach von einer Initialzündung, die dazu führen solle, dass .. sich (auch nachfolgende Generationen) mit der Geschichte auseinandersetzen.
(Über das Leben ihrer Großtante informiert ein Schild im Eingangsbereich des Seniorenhauses, das Marilyn Corrie enthüllte.)  Stefan Pfeifer führte (dann) die Besucher durch das (Regine-Kaufmann-) Haus. …. „Wir fühlen uns sehr gut informiert“, lobte Marilyn Corrie. Weitere Stationen (in Ilvesheim) waren dann das Elternhaus in der Pfarrstraße, das Mahnmal zur Deportation, die Synagoge in der Hauptstraße und der jüdische Friedhof.
04. Juli 2019


Mannheimer „Feuergriffel“ für Kinder- und Jugendliteratur

Abschlusslesung aus neuem Buch und Preisverleihung an Tania Witte
Drei Monate, zwei davon zu kalt und einer zu warm, sind wie im Fluge vergangen. Am 1. Juli 2019 verabschiedete sich Feuergriffel Tania Witte, die 7. Kinder- und Jugendstadtschreiberin, mit einer Abschlusslesung aus dem aktuellen Manuskript. Hinter ihr liegen viele Begegnungen mit Mannheimer/-innen, insbesondere mit Jugendlichen im Rahmen von Lesungen. Im Dalbergsaal der Stadtbibliothek ausgestellt und auf dem Feuergriffel-Blog (http://www.feuergriffel.de) veröffentlicht sind beispielsweise Texte, die im Rahmen einer Schreibwerkstatt ausgearbeitet wurden. Ergänzt werden die Texte durch Fotos. Sie entstanden bei einem Besuch der neuen Kunsthalle zusammen mit der Fotografin Carina Nietsche.
Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb betonte in ihrem Grußwort wie wichtige solche intensiven Begegnungen mit Autorinnen und Autoren für Kinder und Jugendliche sind  und wünschte sich ein Wiedersehen mit Witte in Mannheim mit dem dann fertigen Buch.
Mit dem Feuergriffel als Stadtschreiber/-innen-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur verfolge de Stadt zwei unmittelbare Ziele: Literaturförderung und Literaturvermittlung. „Literaturförderung zielt auf die Förderung von Autorinnen und Autoren, sie ist also eine finanzielle und dazu auch eine ideelle Förderung, damit Literatur entstehen kann. Diese Förderung ermöglicht Struktur und kreatives Arbeiten. Die Literaturvermittlung zielt darauf, dass wir Zielgruppen – in unserem Falle Kinder und Jugendliche – an hochwertige Literatur heranführen können und sie für die Literatur erwärmen und hoffentlich langfristig begeistern können. Beides bedeutet: Wir wollen die Lust am Lesen fördern, Menschen einen Weg bahnen, sich mit Literatur für das Leben fit zu machen, mit Literatur die eigene Fantasie anzuregen, das Gelesene in eigene Vorstellungen zu transformieren und dabei Welten zu öffnen, die sich ohne die Literatur und das geschriebene Wort nicht bieten würden“, erläuterte die Bürgermeisterin.
Sie wünschte der Stadtschreiberin für ihren weiteren künstlerisch, kreativberuflichen wie privaten Weg viel Erfolg.
Beeindruckende Begegnungen
Im Gespräch mit dem Bibliotheksleiter Dr. Bernd Schmid-Ruhe berichtete Tania Witte von ihren Mannheimer Begegnungen und Erlebnissen. Nachhaltig beeindruckt hat sie eine Hospitation im Zentralinstitut für seelische Gesundheit. Diese hatte sich die Autorin gewünscht, weil ihr neues Buch mit dem Arbeitstitel „Sonnenblick“ psychische Erkrankungen von Jugendlichen thematisiert. Für ihre Arbeit taucht Witte immer intensiv in neue Welten ein und informiert sich über Themen, die für ihr Buch wichtig sind.
Sehr gespannt waren auch die jugendlichen Zuhörer/-innen auf die ersten Kapitel aus dem neuen Buch. Tania Witte betonte, dass es sich um eine Werkstattlesung handele und sie normalerweise nicht aus unfertigen Büchern lese. Noch könnten die Leser/-innen Namensvorschläge für die eine oder andere Person im Buch machen. In zwei Jahren könnten sie darauf hoffen, das fertige Buch in Händen zu halten. Die Lektorin des Arena Verlages, die schon Wittes im März erschienen Jugendroman „Die Stille zwischen den Sekunden“ betreut hat, nickt zustimmend.
Bei der anschließende Preisverleihung würdigten Bildungsbürgermeisterin Freundlieb sowie die Vertreter/-innen der beiden Sponsoren des „Feuergriffel“-Stipendiums, Antje Geiter, verantwortlich für Kinder- und Jugendprojekte der Heinrich-Vetter-Stiftung, und Heiko Brohm, Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation der GBG, die die kreative Arbeit der Autorin.
Zum Feuergriffel:
Tania Witte ist die siebte Preisträgerin des Mannheimer „Feuergriffel“, dem bisher einzigen Stadtschreiber/-innen-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland. Dieses wird alle zwei Jahre von der Stadtbibliothek Mannheim ausgeschrieben und ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert. Gefördert wird das Stipendium durch die GBG Mannheim, die Heinrich-Vetter-Stiftung, den Förderkreis der Stadtbibliothek Mannheim e.V. und das Kulturzentrum Alte Feuerwache

01.07.2019


Kunst darf Spaß machen

Vorchulkinder des evangelischen Kindergartens Neuhermsheim besuchten den Skulpturengarten der Heinrich-Vetter-Stiftung, wo sie von Sozialkoordinatorin Antje Geiter nicht nur begrüßt, sondern auch in die Welt der verschiedenen Plastiken und Skulpturen entführt wurden. Selbstverständlich hatten die Kinder Freude daran, die einzelnen Figuren selbst nachzustellen, und so konnte sich Antje Geiter samt der begleitenden Erzieherinnen plötzlich über acht Filia Rheni freuen (Filia Rheni ist eine Bronzeplastik von 1987 mit einer stattlichen Länge von 3,35 Meter des Bildhauers Martin Mayer, in Berlin am 16.1.1931 geboren und in München wohnhaft.
Bild und Text: HVS-Archiv
02.Juli 2019


Bildungskreis in der Vergangenheit

Sozialkoordinatorin Antje Geiter begleitete Mitglieder des Senioren-Kreis-Bildung der Heinrich-Vetter-Stiftung in die Vergangenheit der älteren Erwachsenen. Zunächst hatte die Gruppe im Salon der Stiftung in Ilvesheim den Bildungsvormittag „Der fränkische Bauernhof - Leben in der Landwirtschaft vor hundert Jahren“ gehört.
Im Anschluss daran setzte sich die Gruppe nach Seckenheim in Bewegung, wo auf rund 1.000 Quadratmeter das dortige Heimatmuseum, untergebracht in einer fränkischen Hofanlage, einen Blick in die Vergangenheit erlaubt. Viele Gegenstände, die von den Museumsmachern Traudel Gersbach und Wilhelm Stamm ausführlich und anspruchsvoll vorgestellt und erläutert wurden, waren aus der Kindheit und Jugend den älteren SKB-Mitgliedern noch in guter Erinnerung, so dass auch immer wieder Anekdoten und eigene Erfahrungen mit einflossen. Neben vielen Geräten aus dem früherem bäuerlichen Leben, sahen die interessierten Besucher auch handwerkliche oder hauswirtschaftliche Exponate. Nach gut zweieinhalb Stunden waren die Senioren nicht nur wegen des heißen Sommerwetters erschöpft aber zufrieden mit diesem regionalen Bildungsvormittag.

Bild und Text: HVS-Archiv

28.06.2019


Skulpturenpark und Stiftung erkundet

Frauen der evangelischen Kirche Ladenburg informierten sich über die Heinrich-Vetter-Stiftung

Nach einem herzlichen willkommen auf dem Vorplatz der Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS), führte die HVS-Sozialkoordinatorin Antje Geiter die interessierte Frauengruppe der evangelischen Kirchengemeinde Ladenburg, zu einem kleinen Umtrunk in den Garten der Stiftung und damit unter den Schatten spendenden Nussbaum, denn trotz später Nachmittagsstunde war es noch recht heiß.     

Antje Geiter erläuterte zunächst wie es zu diesem von Heinrich Vetter zusammengetragenen Skulpturenpark kam und wie er heute im Zusammenspiel zwischen Regine-Kaufmann-Seniorenhaus und HVS genutzt wird. Auch auf den von der Stiftung errichteten und an die Gemeinde Ilvesheim verpachteten Kindergarten „Zauberlehrling“ ging sie ein, ehe sich die Gruppe in die doch etwas angenehmeren Räume der Stiftung zurückzog.
Hier wurde den Damen erklärt, dass eine Stiftung dem in der Satzung festgelegten Zweck verpflichtet ist. Damit wurde auf die Geschichte von Heinrich Vetter eingegangen, der die Stiftung mit einem zu erhaltenden Vermögen ausgestattet und festgelegt hat, dass die Erträge aus seinem Vermögen für Kultur und Kirche, Bildung und Wissenschaft, Sport und Brauchtum aber auch soziale Anliegen primär in Mannheim und Ilvesheim zu nutzen sind. Dazu gehört es auch, mit selbst initiierten Projekten für Kinder, Schulen, Jugend, Vereine, Familie und Senioren Bildungsangebote zu machen.

TEXT & BILD:HVS

27.06.2019


Visitenkarte des Opernstudios

Er wird nicht der letzte Besuch des Opernstudios des Mannheimer Nationaltheaters in der Heinrich -Vetter-Stiftung gewesen sein, denn sowohl den Gästen wie auch den Akteuren hatte das Gesamtpaket einfach sehr viel Freude bereitet. Im Salon und im Esszimmer saßen die Zuhörer, wo sie vom Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Prof. Dr. Peter Frankenberg und von Mannheimer Opernintendanten Albrecht Puhlmann begrüßt wurden. Was dann folgte war ein Feuerwerk von Opernarien und Liedern, dem für die jungen Sängerinnen und Sänger großen Beifall vom sachkundigen Publikum folgte.

Puhlmann, der nach Jahren in Kassel, Basel, Hannover und Stuttgart, seit 2016 als
Mannheimer Opernintendant wirkt, gab nicht nur interessante Einblicke in die Opernarbeit seines Theaters und der jungen Nachwuchssänger im Opernstudio, er blickte auch voraus und wertete es als eine anspruchsvolle Aufgabe die Jahre der anstehenden Sanierung des Mannheimer Theatergebäudes an allen möglichen Orten zu überbrücken. Da werde man sicher auch wieder auf die Räume der Stiftung in Ilvesheim zurück kommen, meinte er, ehe das anspruchsvolle Konzertprogramm mit Werken von Wagner, Offenbach, Bizet, Mozart und andern Komponisten gesanglich von Martiniana Antonie, Natalija Cantrak, Koral Güvener und Marcel Brunner, begleitet von Robin Phillips am Bechsteinflügel, angegangen und hervorragend gemeistert wurde.   


Bild und Text: HVS-Archiv
18.06.2019


Drei Scheine und drei Bienen

Die Heinrich-Vetter-Stiftung unterstützt den Bienenlehrpfad, eingerichtet durch das Gemeinschaftswerk Arbeit und Umwelt. Angelika M. Engler, Freie Journalistin, schreibt dazu im Mannheimer Morgen (Auszug):

Ein Bienenlehrpfad ist im Zentralen Mannheimer Lehrgarten in Sandhofen entstanden. Einen Beitrag dazu leistet die Heinrich-Vetter-Stiftung. Deren Vertreter, Geschäftsführer Hartwig Trinkaus und Sozial-Koordinatorin Bildungsarbeit, Antje Geiter, überreichten dem Vorstand des Gemeinschaftswerks Arbeit & Umwelt, Alexander Manz, und der Leiterin des Zentralen Mannheimer Lehrgartens, Biologin Dr. Ulrike Reutter, symbolisch den Betrag von 1500 Euro. Unterstrichen wurde diese Symbolik noch mit drei großen Bienen aus Plastik, die auf den Grund der Unterstützung, den Lehrpfad, hinweisen….  …Manz hob das Engagement der Vetter-Stiftung zum Erhalt der Bienenvölker und damit zu mehr Nachhaltigkeit hervor.

Zum Bild:
Freuen sich über den Bienenlehrpfad: (v.l.) Hartwig Trinkaus, Antje Geiter, Alexander Manz und Dr. Ulrike Reutter. Die Bienenmodelle aus Plastik sollen bei Führungen von Schulklassen der Veranschaulichung dienen, so Geiter dabei.
Bild: Angelika M. Engler
07.06.2019


Vom Kaufhaus zur Stiftung Seckenheimer VdK informierte sich über die Arbeit der Heinrich-Vetter-Stiftung

Alle Stühle im großen Salon der Heinrich-Vetter-Stiftung waren besetzt, denn der Ortsverband des VdK Seckenheim, angeführt von Wolfgang Wernet, war gekommen, um sich über die Arbeit der Stiftung zu informieren.
„Grundsätzlich ist eine Stiftung dem in der Satzung festgelegten Zweck verpflichtet“, erklärte Stiftungsmitarbeiter Hartwig Trinkaus. Heinrich Vetter habe die Stiftung mit einem zu erhaltenden Vermögen ausgestattet und festgelegt, dass die Erträge aus seinem Vermögen für Kultur und Kirche, Bildung und Wissenschaft, Sport und Brauchtum aber auch soziale Anliegen zu nutzen sind. Die rechtsfähige Organisation werde vom Stiftungsrat und dem zuständigen Regierungspräsidium Karlsruhe dahingehend geprüft.

Um die Stiftungszwecke zu erfüllen leiste man nicht nur finanzielle Hilfen. Auch mit selbst initiierten Maßnahmen und Projektförderungen für Kinder, Schulen, Jugend, Vereine, Familie und Senioren erfülle Sozialkoordinatorin Antje Geiter den Stiftungszweck, so Trinkaus, der dies durch etliche Lichtbilder lebhaft dokumentieren konnte. Auch Seckenheims VdK-Mitglieder lud er ein, Bildungsangebote der Stiftung zu nutzen. Beim abschließenden Umtrunk beantwortete er zudem bereitwillig Fragen.
Text und Bild: HVS-Archiv
04.06.2019


Unterwegs mit der Küchenmagd des Kurfürsten

Zu einer Bildungsfahrt, von Antje Geiter der Sozialkoordinatorin der Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS), organisiert, hatte sich die Senioren-, Kultur- und Bildungsgruppe (SKB) der Heinrich-Vetter-Stiftung ins Schwetzinger Schloss aufgemacht. Die Senioren wurden dort durch eine Küchenmagd des Kurfürsten begrüßt. Die Darstellung der Geschichte des Schlosses als Sommerresidenz der Kurfürsten und des Lebens am sommerlichen Hof begeisterte Die Gruppe bedankte sich für die ebenso unterhaltsame wie anspruchsvolle Führung, und einige Senioren äußerten die Absicht, sich in absehbarer Zeit auch den Schlossgarten intensiver anzuschauen. Tk. BILD:HVS-Archiv
28.05.2019


Minister, Uni-Rektoren, Botschafter und Boris Becker hörten Klaus Gehrig

Einer der weltweit bedeutendsten Manager, Klaus Gehrig, Leiter der Schwarz-Gruppe und Aufsichtsrats-Chef von Lidl und Kaufland, sprach im brechend voll besetzten Salon der Ilvesheimer Heinrich-Vetter-Stiftung über die Schwarz-Gruppe. 1976 war Gehrig von Dieter Schwarz als Leiter seiner damals zwölf Lidl-Filialen engagiert worden, heute ist der Schwarz-Konzern weltweit größter Lebensmitteldiscounter.

Gehrig und die Gäste, darunter Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauck, Prof. Dr. Thomas Puhl, Rektor der Uni Mannheim, Prof. Dr. Georg Nagler, Rektor der Dualen Hochschule B-W. in Mannheim, der Botschafter der Republik Serbien in Deutschland, Dr. Dušan Crnogorcevic und Tennis-Legende Boris Becker wurden vom Chef der Stiftung, Prof. Dr. Peter Frankenberg, begrüßt. Ilvesheims stellvertretender Bürgermeister Günter Tschitschke bat die Gäste, sich ins goldene Buch der Gemeinde einzutragen.
Großes Interesse fand, was der Konzernlenker über die Entwicklung von Lidl und Kaufland zu berichten wusste. Sein Vortrag war sehr lebendig, und er ging nicht nur auf Zahlen ein, sondern zeigte die Entwicklung im Handel der letzten Jahrzehnte auf und legte dar, wie sich Discounter den rasch ändernden Bedingungen und Verbraucherwünschen anpassen müssen. Interessant war, dass große Teile des jährlichen Multimillionen-Ertrages über die Schwarz-Stiftung universitärer Ausbildung und so zukunftsorientiert der Gesellschaft zu Gute kommen. Tk./BILD:HVS-ARCHIV

22.05.2019


Botschafter Serbiens in Ilvesheim

Der „Salon Diplomatique“ hat sich zur Aufgabe gemacht, die internationale Verständigung, die völkerübergreifende Freundschaft und Toleranz zu fördern. Diese wirtschaftlich kulturelle Einrichtung soll Ansatzpunkte für gemeinsame Projekte schaffen und damit die internationale Verständigung und Zusammenarbeit fördern. Der Salon trifft sich meist in Mannheim, tagt aber auch gelegentlich in der Ilvesheimer Heinrich-Vetter-Stiftung, wie jetzt wieder. So sprach hier auf Einladung von Vetter-Stiftungsvorstand Prof. Dr. Frankenberg der Botschafter der Republik Serbien in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Dr. Dušan Crnogorcevic , über die Verbindungen und Perspektiven beider Länder. Ferner betonte er, wie wichtig die europäische Gemeinschaft für den Erhalt eines friedlichen und prosperierenden Europas sei. Auch sein Land, das am 22. Dezember 2009 den Antrag auf EU-Mitgliedschaft gestellt hat, strebt daher den Beitritt zur EU an. Im Anschluss an sein Referat und an eine Fragerunde trug sich der Botschafter unter den Augen von Prof. Frankenberg (links) und des ehemaligen Botschafters von Montenegro, Dr. Ranko Vujacic (rechts), in das goldene Buch der Gemeinde Ilvesheim ein. Tk/BILD:HVS

22.05.2019


Musik mit Kindern

Antje Geiter, Sozialkoordinatorin der Heinrich-Vetter-Stiftung und Musikpädagogin, besucht regelmäßig hiesige Kindergärten, um sich in Abstimmung mit den jeweiligen Erzieherinnen den Kindern musikalische Frühbildung anzubieten.


Mütter und andere Gäste erfreut

Mit einem einstündigen Konzert bedankte sich der Popchor des Bürgervereins Mannheim-Gartenstadt im voll besetzten Salon der Heinrich-Vetter-Stiftung. Die Stiftung hatte in der Vergangenheit den Chor gefördert und dafür bedankten sich nun die 15 Damen und Herren. Ein Potpourri von Abba, das mehrstimmige „Shalom“, der gemeinsam mit den Zuhörern angestimmte Kanon „Singen macht Spaß“ oder der freche „Lollypop“, erfreute die Gäste ebenso wie eine weitere bunte Mischung populärer Lieder. Der junge Dirigent Samuel Schmitt, der erst wenige Wochen den Chor leitet, erläuterte jeweils die nächste Nummer und ließ, da der Beifall nicht enden wollte, als Zugabe noch einen „Lollypop“ folgen.
Im Namen aller Gäste bedankten sich für die Vetter-Stiftung (v.l.) Hartwig Trinkaus und Sozialkoordinatorin Antje Geiter. Sie luden im Anschluss an das Konzert alle Gäste und natürlich die Chormitglieder zu einer deftigen Mittagssuppe ein, es war schließlich Muttertag!  
Tk./Bild: Hemut Jung/HVS-Archiv
12.05.2019


Von richtiger Ernährung bis zum „Bücher-Königreich“ Verleihung des 4. Kindergarten Award

Auszüge aus dem Artikel des Mannheimer Morgen vom 7. Mai 2019 / Autor: Bernhard Haas

Von richtiger Ernährung bis zum „Bücher-Königreich“
Kindergarten-Award der Heinrich-Vetter-Stiftung an neun Einrichtungen verliehen

Bereits zum vierten Mal verlieh die Heinrich-Vetter-Stiftung den Preis, der mit jeweils 500 Euro dotiert ist. Sozialkoordinatorin Antje Geiter und der Geschäftsführer der Heinrich-Vetter-Stiftung, Hartwig Trinkaus, hatten alle Hände voll zu tun, um den kleinen Gästen die Urkunden zu überreichen. Die Jungen und Mädchen hatten schließlich auch ganz tolle Projekte bearbeitet. 
(Angesichts einer voll besetzten Seebühne stellten Parkdirektor Joachim Költzsch und Veranstaltungschef Andreas Dauth fest): „Die Veranstaltung passt so richtig in unseren Luisenpark“. In der Tat war dem so: Die Kinder – in Begleitung von Eltern oder Großeltern und Betreuern – bereicherten den in blassrosa blühenden Park und fügten ein buntes Mosaiksteinchen hinzu.
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Den Kindergarten-Award der Heinrich-Vetter-Stiftung erhielten das
Kinderhaus Dresdener Straße, es erarbeitete mit Leo der Löffel ein Ernährungsprojekt, der
Evang. Kindergarten Martinskirche befasste sich mit verschiedenen Farben, das
Städt. Kinderhaus Seckenheim Süd betrachtete „Unsere Planeten“, beim
Kinderhaus Erlenhof ging es um „Kinderrechte“, das
Kinderhaus St. Lioba errichtete ein „Königreich der Bücher“, das
Kinderhaus August-Kuhn-Straße war „im Garten und bei Insekten“ unterwegs, die
Krippe Weidenstraße kümmerte sich um „musikalische Frühförderung“, der
Ev. Kindergarten Neuhermsheim sorgte für „Integration von Anfang an“ und das
Eltern-Kind-Zentrum Ida Dehmel bot fröhliche „Beschäftigung mit Lehm“ an.
Die rund 700 großen und kleinen Gäste und weitere Parkbesucher sahen sich auf der Seebühne des Luisenparks dann im Anschluss an die Verleihung das Theaterstück „Der Grüfelo“, aufgeführt von den Schauspielern Jasmin Fleischmann und Georg Veit des Kindertheaters Casablanca des Capitol Mannheim, mit großer Begeisterung an. 
BILDER: Helmut Jung
05.05.2019
 


Frühlingspoesie und Lyrik

Zu einem Nachmittag voller Frühlingspoesie und Lyrik lud die Heinrich-Vetter-Stiftung ein. Die Autorinnen Christiane Hedtke und Kristin Wolz trugen mal heiter, mal besinnlich, mal nachdenklich allerlei Texte zum Frühling vor. Vom glitzernden Staub in der Frühlingssonne bis zum Spaziergang im Wald. Dazu ertönten Frühlingslieder begleitet von Sozialkoordinatorin Antje Geiter am Klavier.
02.04.2019


Schüler bei den Mannheimer Philharmonikern

Die Heinrich-Vetter-Stiftung lud zusammen mit den Mannheimer Philharmonikern fast 400 Schüler in den Rosengarten zum Konzert ein.
Diesmal ging es um das Thema Oper. Der Dirigent Boian Videnoff erklärte wie musikalisch Geschichten erzählt werden können und wie durch Musik Gefühle erzeugt werden. So spielte das Orchester gerade noch verliebt eine Liebesszene, schwenkte aber ganz schnell in einen dramatischen Sturm um. Besonders interessant für die Kinder, die eigens engagierte Opernsängerin. Manche Kinder hatten so etwas noch nie gehört-viele fanden das sehr amüsant. Eine neue Erfahrung für die Schüler/innen. Zum Abschluss des Konzertes durften die Kinder viele Instrumente der Orchestermusiker ausprobieren. Besonders beliebt waren die Schlaginstrumente, wie Pauken, aber auch Posaune, Harfe und Geige fanden großes Interesse.
Text und Bild: HVS Archiv
01.04.2019


Maulwurf, Kinder und Senioren

Die Heinrich-Vetter-Stiftung hatte durch ihre Sozialkoordinatorin Antje Geiter Senioren des Regine-Kaufmann-Hauses und Kinder der Tagesstätte „Zauberlehrling“ zum Puppentheater eingeladen. Im Atrium des Kinderhauses trafen sich die Generationen und erlebten gemeinsam den Maulwurf Jussuf, der unbedingt wissen wollte, „…wer ihm auf den Kopf gemacht hat“. Figurenspielerin Maren Kaun erklärte, dass es ihr viel Spaß macht sowohl für die älteren Herrschaften wie auch für Kinder zu spielen, und wenn beide Generationen sich so ein Stück zusammen anschauen, dann mache das doppelt Freude.

Text: Tk. Bild:H-V-S-Archiv

05.04.2019


Musik mit Begeisterung

Die Heinrich-Vetter-Stiftung hatte Schülerinnen und Schüler der Musikschule Ilvesheim/Mannheim zu Gast.
Im Mannheimer Morgen war dazu zu lesen: „Es erinnere sie ein wenig an die Salonmusik vergangener Zeiten, meinte ein Zuhörerin. Und wirklich fand sich der Besucher ja in recht gemütlich-intimem Rahmen wieder, wenn er das ehemalige Wohnzimmer des früheren Kaufhausbesitzers und Stiftungsgründers Heinrich Vetter betrat. Sein Flügel stand da und wartete darauf, dass die jungen Künstlerinnen und Künstler, dem gerade frisch gestimmten Instrument Wohlklang entlockten. Und dieser Aufgabe zeigten sich die Mädchen und Jungen durchaus gewachsen…“
Die jungen Musikerinnen und Musiker, ihre Lehrer und Gastgeberin Antje Geiter waren nachher ebenso zufrieden wie die Gäste.   
Text: Tk. Bild:H-V-S-Archiv


Stiftung fördert Aufklärung

Polizeihauptkommissar Martin Jost sprach vor zahlreichen Senioren und warnte vor Trickbetrügern, die gerade ältere Mitbürger angehen. Die Sozialkoordinatorin der Stiftung, Antje Geiter, begrüßte die Gäste, und der Leiter des Seckenheimer Polizeipostens ging ohne Umschweife auf den Enkeltrick ein, zeigte auf, wie man sich bei angeblichen Polizisten oder Handwerkern verhält, um so deren Handwerk zu erschweren.
„Geben sie keine Auskünfte am Telefon, und wenn jemand am Telefon Druck macht, dann ist das ohnehin Grund genug einfach aufzulegen. Kein echter Polizist wird etwas dagegen haben, wenn sie bei der Polizei anrufen und nachfragen. Nie wird die Polizei Geld oder Schmuck „in Sicherheit“ bringen wollen“ stellte Jost klar. 
Die zahlreichen Senioren hatten natürlich viele Fragen und leider auch schon die eine oder andere Erfahrung. Der Polizeihauptkommissar gab bereitwillig Auskunft.
Tk / BILD:HVS-Archiv
29.03.2019


Helene-Hecht-Preis 2019

Der Helene-Hecht-Preis, seit 2010 alle zwei Jahre von der Stadt Mannheim über den FrauenKulturRat, u.a. von der Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS) gefördert, soll die historischen und gegenwärtigen Leistungen von Frauen im Kunst- und Kulturbereich sichtbar machen. Der Preis 2019, für den sich Künstlerinnen aus der Kulturfilmbranche bewerben konnten, die in der Metropolregion Rhein-Neckar leben, ging im Beisein von HVS-Geschäftsführer Hartwig Trinkaus, an die Heidelberger Sounddesignerin Ana Monte. Die Jury betonte, dass Ana Monte von der Kriegsberichterstattung bis zur Action-Serie, als Sounddesignerin überzeugte. Der Nachwuchspreis an Laura Elisabeth Staab würdige ihre emotionale und körperliche Filmkunst, die das Publikum herausfordere.

Der Helene-Hecht-Preis ist nach der außergewöhnlichen Mannheimer Kunstmäzenin Helene Hecht (1854–1940) benannt, die, ohne sich je etwas zuschulden kommen zu lassen, einzig wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt wurde und als 86-Jährige während der Deportation in das Konzentrationslager Gurs 1940 ums Leben kam. gs

28.03.2019


Prof. Nieß über Ilvesheims Nicht-Eingemeindung

Der Leiter des Mannheimer Stadtarchives „Marchivum“, Prof. Dr. Ulrich Nieß, sprach in den voll besetzten Räumen der Heinrich-Vetter-Stiftung über „100 Jahre Mannheim von 1918 bis 2018“. Obwohl Ilvesheim nicht zu Mannheim gehört, nimmt die Gemeinde und deren Bewohner Anteil an der Entwicklung Mannheims, was neben den Verbindungen über den öffentlichen Nahverkehr, die gesellschaftlichen, kulturellen und kirchlichen Kontakte hinaus auch darin begründet ist, dass etliche Mannheimer in die attraktive Wohngemeinde Ilvesheim gezogen sind. Dem entsprechend saßen im Publikum gebürtige Mannheimer, Ilvesheimer und andere Interessenten. Prof. Peter Frankenberg, Chef der Heinrich-Vetter-Stiftung, dankte dem Referenten mit einer „Heinrich-Vetter-Torte“ aus Ilvesheimer Produktion. Tk.

27.03.2019


Ilvesheim-CD aus Kunst- und Kulturprojekt „Matchbox“

Das vom Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar angeregte Kunst- und Kulturprojekt „Matchbox“ wurde von der Schulleiterin der Friedrich-Ebert-Schule (FES), Monika Maier, und der Leiterin der Schluss-Schule, Stefanie Liebers, kooperativ aufgegriffen. Unter Mithilfe von Singer/Songwriterin Katia Belley konnte nach verschiedenen Workshops das gemeinsame Musikprojekt „Sound von Ilvesheim“ mit einer CD abgeschlossen werden.
Ermöglicht wurde die Produktion der CD von der Robert-Bosch- und von der Heinrich-Vetter-Stiftung. Deren Sozialkoordinatorin Antje Geiter unterstrich, dass „die Stiftung bei der Förderung insbesondere die Kooperation der beiden Schule im Auge hatte“. Ein Tonträger wurde auch Bürgermeister Andreas Metz überreicht. Der war so angetan, dass er erklärte: „Wir werden den Titel in die Telefonwarteschleife des Rathauses einspielen“. Dann wurde in der Turnhalle der Schloss-Schule noch ein Gruppenfoto mit allen Rap-Stars gemacht.
Text: Tk. Bild:H-V-S-Archiv
18.03.2019

Fischernachen

Schon 2015 hatte die Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS) Träger der Ilvesheimer Auszeichnung „Fischernachen“ zum Treffen in die Räume der Stiftung eingeladen. Anlass war, dass die bürgerschaftliche Ilvesheimer Auszeichnung 25 Jahre zuvor, nämlich 1990, Heinrich Vetter zuerkannt wurde. Die Verleihung erfolgte 1991. 

Wie auf dem HVS-Archivbild zu sehen, konnten (v.l.) Heinz Marschall, Margarete Grabinger, Dieter Münster, Helga Marschall, Karl-Heinz Blawert, Gerhard Karch, Otto Trapp, Helga Münster, Gebhard Rudolph, Margarete Schiess, vorne Dr. Wolfgang Strauß und am Flügel Eduard Grabinger der Einladung von Gastgeber Hartwig Trinkaus (2.v.l.) folgen. 

An einige Träger der Würdigung, die zwischenzeitlich verstorben sind, musste Dieter Münster jetzt bei einer neuerlichen Versammlung erinnern. Wie dem Bericht von Journalist Klaus Neumann zu entnehmen war, sollte die Ilvesheimer Auszeichnung mit dem „Fischernachen“ am Leben erhalten werden. 

Auszüge aus dem Mannheimer Morgen: 

„Ein Freundeskreis wird sich künftig um die Regularien und die Verleihung des Fischernachens an verdiente Persönlichkeiten der Kommune kümmern. Somit hat die bürgerschaftliche Auszeichnung auch nach der Auflösung des Bundes der Selbstständigen (BdS) eine Zukunft. Der BdS hat seit 1982 das Bronzerelief an Personen vergeben, die sich überdurchschnittlich um die Insel-Gemeinde verdient gemacht haben. …

Der Forderung nach einem breit aufgestellten Gremium … kam Dieter Münster (Träger 2003 und lange BdS-Vorsitzender) nach. Die Fischernachenträger haben die Fortführung der Tradition begrüßt. Sie sind beim Freundeskreis ebenso dabei, wie Ilvesheimer aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen und Vereinen. Zur konstituierenden Sitzung waren… 

Text und Bild: HVS-Archiv

20.03.2019


Ilvesheimer Senioren von Rheinauer Stimmen begeistert

Als Dank für gewährte Unterstützung wollten sich die Rheinauer Seebären gerne mit Freude klangvoll revanchieren, so Heinz Scheel, Chef des Shantychors. Antje Geiter nutzte das Rheinauer Angebot, um Seniorinnen und Senioren zu einem „Mitsingkonzert“ einzuladen. 

Als „Blaue Jungs von der Waterkant“ trafen die 19 Seebären, und eine Meernixe am Bass, genau den richtigen Ton. Da wurde aus kräftigen Männerkehlen gebeten „Nimm uns mit Kapitän auf die Reise“ oder es wurde der Wunsch geäußert „Einmal noch nach Bombay“. Aber auch die Gäste ließen sich nicht zweimal bitten und stimmten, da man Textblätter verteilt hatte, engagiert mit ein. 

Nach gut einer Stunde „Mitsingkonzert“ versprach man, getreu dem Freddy-Lied „Junge komm bald wieder“, sich ganz bestimmt nicht zum letzten Mal in Ilvesheim getroffen zu haben. Text: Tk /BILD: HVS-Archiv

27.02.2019


Doppelte Feuerzangenbowle

Wieder waren Nachbarn und Freunde der Heinrich-Vetter-Stiftung (HVS) eingeladen, sich in den Räumen der Stiftung zu treffen, um etwas gemeinsam zu erleben. Diesmal hatte HVS-Sozialkoordinatorin Antje Geiter zur deutschen Filmkomödie „Die Feuerzangenbowle“ aus dem Jahr 1944 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle eingeladen. In der Pause des Films, der auf dem gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl basiert, durfte natürlich „echte“ Feuerzangenbowle, zubereitet von Stiftungsmitarbeiterin Gisela Fenzel, probiert werden.  

Text: Tk. Bild: HVS-Archiv

14.02.2019


Über die Stiftung informiert

Die interessierten Senioren der Sozialarbeit des Roten Kreuzes Seckenheim, waren zunächst von der Sozialkoordinatorin der Heinrich-Vetter-Stiftung, Antje Geiter, begrüßt und mit Kaffee und Berlinern im ehemaligen Esszimmer der Familie Vetter bewirtet worden.

Mit einem mehr als einstündigen Lichtbildervortrag informierte dann Stiftungsmitarbeiter Hartwig Trinkaus über die Geschichte der Familie Vetter, über die Entwicklung des Kaufhauses vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg sowie schließlich über die Arbeit der von Kaufmann Heinrich Vetter 1997b errichteten Stiftung.

Im Namen der Gruppe bedankte sich DRK-Sozialleiterin Maria Eck für den ebenso heiteren wie informativen Vortragsnachmittag. 

Tk. Bild: H-V-S-Archiv

12.02.2019


Stiftung fördert gemeinsame Fasnacht

Die Sozialkoordinatorin der Heinrich-Vetter-Stiftung, Antje Geiter, schaffte es, besondere närrische Gäste nach Ilvesheim zu holen. 

Sandhase-Stadtprinzessin Daniela I. kam mit Feuerio-Stadtprinz Dirk II. - beide repräsentieren auch die närrische Kurpfalz - zu einem Fasnachtsempfang in die Goethestraße. Geiter hatte die Kindergartenkinder des „Zauberlehrling“ und auch die Senioren des Regine-Kaufmann-Hauses in die benachbarte Tagesstätte eingeladen. Dort erwarteten, angeführt von Kita-Leiterin Kerstin Schalles, Dutzende Prinzessinnen, Ritter und Cowboys die Tollitäten und auch die von Heimleiter Stefan Pfeifer betreuten Senioren hatten sich mit fröhlichen Accessoires geschmückt. Gemeinsam wurde gesungen, getanzt und gelacht, Antje Geiter interviewte das Prinzenpaar und die Kinder zeigten bei einer Modenschau ihre tollen Kostüme.  

Anschließend stärkten sich die Narren im Stiftungshaus, wo sie vom Vorsitzenden Prof. Dr. Peter Frankenberg, begrüßt wurden, ehe sie sich zum nächsten Fasnachtstermin aufmachten. Tk / BILD:PFEIFER

12.02.2019


Autonomes Fahren in Ilvesheim

Zu einer Vortragsveranstaltung lud die Heinrich-Vetter-Stiftung zusammen mit dem CV-Wirtschaftsclub Rhein-Neckar in ihr Haus ein. 

Vor über 50 interessierten Gästen jeden Alters erläuterte Dr. Tobias Traub, Functional Safety Manager im Unternehmensbereich Mobility Solutions der Robert Bosch GmbH, Stuttgart, aus seiner Sicht aktuelle Trends und Entwicklungen sowie Probleme rund um das Thema „Autonomes Fahren“.

Der hochinteressante Vortrag deutete verständlich an, welche Herausforderungen sich sowohl technisch als auch ethisch stellen, welche Antworten und welche neue Aufgaben sich daraus ergeben. Hauptthemen wie „Vernetzte & automatisierte Mobilität“, „Antriebssysteme und Elektroantrieb“, dazu Betrachtungen zu Komfort, Effizienz und Wirtschaftlichkeit konnten nur angerissen werden, weshalb sich dem Vortrag eine ebenso vielschichtige Diskussion anschloss, die sehr fachlich und wissenschaftlich geprägt war. Keine Wunder, nahm daran mit Prof. Peter Frankenberg nicht nur der Chef der Heinrich-Vetter-Stiftung teil, war er doch schließlich auch elf Jahre lang Baden-Württembergs Wissenschaftsminister. Auf unserem Bild bedankt sich CV-Präsident Manfred Speck beim Referenzen Dr. Tobias Traub (links).

Bild: HVS-Archiv, Text_Hartwig Trinkaus

06.02.2019


Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung für Ana Laibach und Amadeus Certa.

Die Heinrich-Vetter-Stiftung lobt gemeinsam mit der Stadt Mannheim zum siebten Mal den „Mannheimer Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung“ aus. Er wird 2018 in den Sparten Malerei, Zeichnung und Grafik vergeben. Die Heinrich-Vetter-Stiftung und die Stadt Mannheim möchten mit dem Preis einen deutlichen Impuls für die Kunstförderung geben. Ziel ist es, professionelle Künstlerinnen und Künstler mit einem deutlichen Bezug zu Mannheim und der Metropolregion zu unterstützen. Den „Mannheimer Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung 2018“ erhielten Ende Januar 2019  die Künstler Ana Laibach und Amadeus Certa. Der Preis war in den Sparten Malerei, Zeichnung und Grafik vergeben worden. 

„Ich freue mich sehr, dass die Jury zwei sehr unterschiedliche Positionen ausgewählt hat, die ein spannendes Gesamtbild ergeben“, so der Vorstandsvorsitzende der Heinrich-Vetter-Stiftung, Prof. Dr. Peter Frankenberg. Auch Mannheims Kulturbürgermeister Michael Grötsch lobte die hohe Qualität der eingereichten Bewerbungen als eindrucksvollen Beleg für die außergewöhnliche Kreativität und Schaffenskraft der Metropolregion. Tk./BILD: Toni Montana Studios

Januar 2019


Stiftung fördert gemeinsame Sitzung

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Frankenberg, der Vorstandsvorsitzende der Heinrich-Vetter-Stiftung, begrüßte zusammen mit  Antje Geiter, der Sozialkoordinatorin der Stiftung, närrische Gäste. Über den Auftakt des Empfangs schrieb Klaus Neumann im Mannheimer Morgen: „Am Rosenmontag bis ich geboren“ Mit Margit Sponheimers Klassiker stimmte Antje Geiter am Klavier Fasnachter der Region in der Vetter-Villa … ein. Die Kummetstolle aus Neckarhausen, die Kälble aus Edingen, die Schlabbdewel aus Friedrichsfeld, die Zabbe aus Seckenheim sowie die einheimischen Insulana aus Ilvesheim besuchten samt Lieblichkeiten das Stiftungshaus zum gemütlichen Stelldichein. Dabei übergab Prof. Frankenberg einen Spendenscheck, denn „wir würdigen damit die besondere Zusammenarbeit, welche die Narren um Unteren Neckar nicht nur verbindet, sondern auch zu einer sich unterstützenden Partnerschaft und in sinnvollen Abständen wiederholt, so wieder 2019, zu einer großen gemeinsamen Prunksitzung führt“, so seine Begründung. Dass diese Kooperation eine Besonderheit darstellt, unterstrich für das närrische Quintett, Seckenheims Zabbe-Präsident Andreas Eder. „Wir freuen uns, dass die Heinrich-Vetter-Stiftung diese Besonderheit kennt und mit einer großzügigen Zuwendung anerkennt und fördert“, so Eder in seinen Dankesworten, die er mit einem donnernden „In-Zabb-Schlabb-Ku-Kä“ bekräftigte.

Text: Tk. Bild:H-V-S-Archiv

16.01.2019


Sternsinger eröffnen Jahr 2019

Wie in jedem Jahr, sind es die Sternsinger der Ilvesheimer St. Peter-Gemeinde, die mit ihrem segensreichen Besuch in den Räumen der Heinrich-Vetter-Stiftung das Stiftungsjahr eröffnen. Zusammen mit Betreuern und Pfarrer Dr. Veit Rutkowski trugen die Mädchen und Jungen, unterstützt von erwachsenen Begleitern, Lieder und Gebete vor, ehe der Geistliche die diesjährige Spendenaktion zu Gunsten von Kindereinrichtungen in Peru als weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder vorstellte. In den folgenden Tagen waren die Gruppen dann unterwegs zu den Menschen in Ilvesheim und freuten sich das Segenszeichen „20*C+M+B+19“ an den Haustüren zu hinterlassen. 

Die Heinrich-Vetter-Stiftung hatte zum Sternsingerbesuch wieder Nachbarn und Freunde eingeladen, und nicht nur die Stiftung dankte den Königen mit einer Zuwendung, auch die Gäste gaben etwas in die Spendenkasse. Dass es für die Kinder auch Süßigkeiten gab, gehörte natürlich auch dazu. 

Text: Tk. Bild:H-V-S-Archiv

03.01.2019