Am Rande des Gartens der Heinrich-Vetter-Stiftung soll eine in Baden-Württemberg einmalige Einrichtungen entstehen, ein „Tageshospiz“.


Prof. Dr. Peter Frankenberg, Vorsitzender der Stiftung, begrüßte zu einer Informationspräsentation in Corona-bedingt kleiner Runde (auf dem Bild von links) die Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes Mannheim, Regina Hertlein, Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz, Referentin Petra Wassmer, neben Frankenberg den Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, dahinter Architekt Alexander Hofer sowie den Vorsitzenden des Hospiz-Fördervereins, Roland Hartung.

 

Petra Wassmer stellte das geplante Tageshospiz vor und machte deutlich, dass die im Erdgeschoss des Doppelhaueses am Heinrich-Vetter-Ring dann einmal untergebrachte Einrichtung, nur in Verbindung mit dem dort bereits etablierten St. Vincent-Hospiz entstehen kann, zumal hier sowohl das nötige Knowhow als auch die personelle Ressource gegeben sei. Pflegedienstleiterin Petra Wassmer legte dar, dass Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige in der letzten Phase einer unheilbaren Krankheit sehr oft Unterstützung brauchen. Ob es um Pflege oder Begleitung geht, sowohl das stationäre Hospiz, als auch ein ambulantes Tageshospiz bieten eine helfende Hand in Zeiten des nahenden Abschiednehmens. Auch wenn ein Mensch an seinem Lebensende angekommen ist, möchte er meist bei seinen Angehörigen sein, oft im vertrauten Zuhause seine letzten Tage verbringen. Weil das jedoch begleitende Menschen häufig an den Rand der Belastbarkeit führt oder im persönlichen Alltag, etwa in der Versorgung der eigenen Familie, organisatorische, aber auch physische und psychische Grenzen aufzeigt, soll mit dem Tageshospiz hier geholfen werden. Während es in Deutschland erst weniger als eine Handvoll solcher Einrichtungen gibt, stoßen solche Tagesangebote in anderen Ländern verbreitet auf große und positive Resonanz. Deshalb werde, so Regina Hertlein und Roland Hartung unisono, das Ilvesheimer Tageshospiz hier eine Lücke schließen. Den Hospizgästen möchte man individuell begegnen, die größtmögliche Lebensqualität bieten, Wünsche und Bedürfnisse respektieren. Das geplante Haus schaffe neben der baulichen Struktur auch durch die Nähe zum Ilvesheimer St. Vincent-Hospiz und mit der Einbettung in das auf Begegnung ausgerichtete Konzept des mit nutzbaren Parks der Heinrich-Vetter-Stiftung, beste Voraussetzungen die gestellte Aufgabe zu meistern. Tk./BILD:Tk.

15.09.2020


Diplom-Kaufmann

Dr. h.c. Heinrich Vetter

war "Anstifter" im besten Sinne. Mit seinen vielseitigen Zuwendungen wollte er andere dazu anregen, ebenfalls Gutes zu tun. Er wollte helfen, wo es Sinn machte. Er fühlte soziale Verantwortung: für die Menschen der Stadt Mannheim und seiner Wohngemeinde Ilvesheim, für die Alten und Jungen und für seine Mitarbeiter. mehr…

Losglück beim Fußballtipp

Als die Fußball-Bundesliga ihren Spielbetrieb zu Beginn der Corona.Krise einstellte, fragten sich die Experten, wie die Saison weiter gehen solle. Wird der damals aktuell Führende zum Deutschen Fußballmeister gekürt oder wird die Saison abgebrochen ? Oder gibt es gar andere Alternativen und wenn die Runde fortgesetzt werden würde, wer wäre wohl dann Meister? Diese alle Generationen bewegenden Fragen forderten geradezu heraus um einen Mietertipp zu bitten.

Gesagt getan. Die Heinrich-Vetter-Stiftung stellte also die Fragen und gab auch Vereine vor, die damals noch Chancen auf den Titel hatten, darunter die Top 5 und natürlich auch Hoffenheim. Nach Einsendeschluss warteten auch die rund 50 Teilnehmer, was passieren würde.

Wie nun bekannt, ging die Geschichte mit zuschauerlosen Spielen weiter (Geisterspiele können es nicht gewesen sein, denn es spielten ja keine Geister mit), wobei sich der FC Bayern die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließ und seine 30. Meisterschaft, dazu, wie bekannt, auch den 20. Pokal und den sechsten Titel der Champions League holte.

63 Prozent der Einsendungen hatten den richtigen Meister getippt, unter ihnen der elfjährige Leo. Sozialreferentin Antje Geiter betätigte sich nicht nur als Glücksfee, sie übergab jetzt auch den Preis, einen Gutschein für Sportartikel, an den jungen Experten. Der outete sich keineswegs als Bayernfan, es sei ihm nur klar gewesen, dass niemand die Bayern einholen würde. Und so legte Mutti Melanie Hofer den Fan-Schal um. Da Antje Geiter im Vorfeld erfahren hatte, dass der junge Sportler selbst bei den Mannheimer Mad Dogs Eishockey spielt, organisierte sie eine echte Überraschung. Aus dem Privatbesitz eines Kollegen konnte sie einen Original-Schläger des Torwarts der Mannschaft des MERC aus der Mitte der 1960er Jahre organisieren. Da war Leo platt und strahlte, trotz Corona-Abstand.

16.09.2020


Die Heinrich-Vetter-Stiftung hat in der Goethestraße die Initiative des Gesangvereins Germania Ilvesheim und den Aufruf zu einem gemeinsamen Liedersingen aufgegriffen und führt die Aktion mit der Germania nun weiter. Die nächsten Termine sind:

Freitag, den 18. September um 18 Uhr

Freitag, den 25. September um 18 Uhr

Freitag, den 2. Oktober um 18 Uhr

Freitag, den 9. Oktober um 18 Uhr

Freitag, den 16. Oktober um 18 Uhr

Freitag, den 23. Oktober um 18 Uhr