StartseiteStiftung aktuellStiftungFördertätigkeitPartnerInhaltImpressum

Stiftung-Aktuell


Vortrag: Jüdisches Leben in Ilvesheim

Gemeinsam hatten Heinrich-Vetter-Stiftung und der Historiker und Autor Markus Enzenauer in die Räume der Stiftung eingeladen, doch die Resonanz war so unerwartet groß, dass für den Vortrag „Jüdisches Leben in Ilvesheim“ gerade noch das Atrium des benachbarten Kindergartens „Zauberlehrling“ ausreichte. Der Vorstand der Vetter-Stiftung, Professor Dr. Peter Frankenberg, begrüßte dort Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz und dessen Vorgänger Roland Esche. Sie hatten es sich, wie auch etliche Mitglieder des Gemeinderates, nicht nehmen lassen, den eindrucksvollen Vortrag zu hören. Enzenauer machte deutlich, dass Ilvesheimer Frauen, Männer und Kinder jüdischen Glaubens über viele Jahrzehnte selbstverständlicher Bestandteil der Bürgerschaft waren, bis letztendlich die NS-Diktatur jüdisches Leben in Ilvesheim, durch Vertreibung und Mord, auslöschte. Man müsse an die dunklen Punkte des vergangenen Jahrhunderts erinnern, denn es dürfe sich ein solches Kapitel keinesfalls wiederholen. Deshalb habe man, so Frankenberg, bewusst das entstehende Seniorenhaus nach Regine Kaufmann, einer im KZ ums Leben gekommenen Ilvesheimer Jüdin benannt.

BILD: Helmut Jung
22.09.2016



Neue Wanderkarte

In Mannheims Süden und Südosten erstreckt sich der Dossenwald. Da er von den Vororten Seckenheim, Friedrichsfeld und Rheinau quasi eingerahmt wird, erfreut er sich als Naherholungsgebiet großer Beliebtheit. Damit alle „Waldinteressenten“ sich in geordneten Bahnen und nicht quer durch den Wald bewegen, hatte sich vor Jahren eine Gruppe aus der Agenda Seckenheim daran gemacht, die Wegen zu nummerieren und begehbar zu machen. Außerdem wurde ein Wegeplan zusammen mit der Geoinformation der Stadt Mannheim erstellt. Dieser wiederum konnte mit Hilfe der MVV in einen Taschenfaltplan umgearbeitet werden. Nach vielen Jahren war es nun Zeit, den Plan auf Initiative des Fördervereins Dossenwald und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, auch mit Unterstützung durch die Heinrich-Vetter-Stiftung, zu überarbeiten und neu heraus zu geben. Somit sind nun 20.000 Exemplare an interessierte Wanderer, Jogger und Reiter unterwegs. Walter Gehr, Rüdiger Lapsit, Altstadtrat Rolf Dieter und IG-Vorstand Willi Pint (v.l.n.r.) jedenfalls wünschten allen Waldfreunden schönen Stunden im Dossenwald, der übrigens an die Gemarkungen von Schwetzingen und Heidelberg heranreicht.

BILD: Hartwig Trinkaus
21.09.2016



Solche Helfer sind es wert unterstützt zu werden

Bei einem "Tag der offenen Tür" wurde dem Roten Kreuz Seckenheim eine neues Mehrzweckfahrzeug übergeben. Die Mitglieder der DRK-Bereitschaft um ihren Chef Michael Sauer freuten sich über den neuen Mehrzweckwagen, der "endlich" ein 28 Jahre altes Eisatzfahrzeug ablöst. Zu Segnung, Vorstellung und Übergabe begrüßten Günther Körner und Maria Eck neben zahlreichen Gästen mit Karlheinz Lochbühler (Fa. Aufzug Lochbühler) und Antje Geiter (Heinrich-Vetter-Stiftung) auch Vertreter der Förderer, die, wie weitere Sponsoren auch, erst die Anschaffung des über 70.000 Euro teuren Einsatzautos ermöglichten. Gemeindediakonin Claudia Krüger sowie Diakon Winfried Trinkaus stellten bei der ökumenischen Segensfeier nicht das Fahrzeug, sondern die damit ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer in den Mittelpunkt und dankten ihnen für ihr großes Engagement. Frohe Gesichter gab es dann bei der Schlüsselübergabe bei der DRK-Spitze, der Geistlichkeit, den Sponsoren, darunter für die Heinrich-Vetter-Stiftung, Antje Geiter ((3.v.r.), und bei Mannheims Erstem Bürgermeister Christian Specht (rechts), der alle Förderer lobte, denn "solche Helfer sind es wert unterstützt zu werden".

BILD: Hartwig Trinkaus
18.09.2016



Diskussion zur regionalen Entwicklung

Mit Unterstützung durch die Heinrich-Vetter-Stiftung und im Rahmen „1250 Jahre Ilvesheim“ fand im Kindergarten „Zauberlehrling“ eine Podiumsdiskussion statt. Der Vorsitzende des Vereins Kurpfalz, Professor Dr. Hans Jürgen Seimetz, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt/Weinstraße, begrüßte viele Gäste und Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz, der deutlich machte, dass sich Ilvesheim seiner zentralen Lage in der Metropolregion bewusst sei.
Gerhard Mandel (SWR Kurpfalz-Radio) moderierte das Podium und fragte Heiner Bernhard (OB der Stadt Weinheim), Professor Dr. Peter Frankenberg (Vorstand Heinrich-Vetter-Stiftung), Professor Dr. Bernd Schneidmüller (Universität Heidelberg) sowie Stefan Dallinger (Landrat Rhein-Neckar-Kreis) „Was bedeutet Kurpfalz heute?“. Dallinger stellte neben das Selbstverständnis des Kurpfälzers, seiner Toleranz und Weltoffenheit auch den Nutzen der Metropolregion. Heiner Bernhard unterstrich die identitätsstiftende Wirkung der Kurpfalz und Peter Frankenberg hob die Bedeutung der wissenschaftlichen Region hervor. Einig war man sich darin, dass, egal ob Metropolregion oder Kurpfalzgenannt, die Region viel Entwicklungspotenzial hat.​

BILD: Hartwig Trinkaus
13.09.2016



Kinderferienprogramm: Kunst der Inuit für Kinder

Die Heinrich-Vetter-Stiftung beteiligte sich am Ferienprogramm für Kinder in Ilvesheim und lud Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren ein. Diese konnten sich so hauptsächlich mit dem Thema "Leben und Kunst der Inuit" befassen, denn anhand der entsprechenden Skulpturen im Garten der Heinrich-Vetter-Stiftung, vermittelte Stiftungs-Mitarbeiterin Antje Geiter Informationen über deren Kunst. Sie wartete aber auch mit ganz vielen Details über den Alltag der weit im Norden, meist in einer winterlich eisigen Landschaft lebenden Menschen auf, was man sich bei den hochsommerlichen Temperaturen nun so gar nicht vorstellen konnte. Nach der Kunst-Besichtigung durften sich die Kinder selbst ans Werk machen, unter Anleitung mit Speckstein die Arbeit der Inuit nachempfinden und natürlich das eigene „Kunstwerk“ mit nach Hause nehmen. Dass es zwischendurch auch eine kleine Stärkung gab, versteht sich. Außerdem überraschte Stiftungsgeschäftsführer die Kinder mit leckerem Speiseeis.​

BILD: Hartwig Trinkaus
08.09.2016



Vom Dorf zur Residenzstadt

Eine Ausstellung zur Ersterwähnung Mannheims, gefördert von der Heinrich-Vetter-Stiftung, wurde im Heimatmuseum Seckenheim gezeigt. Zur Eröffnung begrüßte Museumsleiterin Traudel Gersbach unter zahlreichen Gästen für die Stadt Mannheim Gemeinderat Thorsten Riehle (links) und für die Seckenheimer Organisationen die IG-Vorstandsmitglieder Willi Pint (rechts) und Christian Schabacker. Traudel Gersbach (Mitte) dankte den Ausstellungsmachern und auch Antje Geiter, Mitarbeiterin der Heinrich-Vetter-Stiftung, die persönlich unterstützt hatte.

„Mannenheim“, ab 766 mit mehr als 40 Schenkungen im „Codex Laureshamensis“ erwähnt, lebte durch Land- und Viehwirtschaft und erhob Rheinzoll. Dazu gab es die beiden Zollburgen Rheinhausen und Eichelsheim. Auf Eichelsheim wurde 1415 der vom Konstanzer Konzil abgesetzte Papst Johannes XXIII. inhaftiert und kam für 35.000 Gulden erst 1419 frei. Das Dorf Mannheim zählt 1439 annähernd 100 Haushalte und ist so nach Seckenheim und Neckarau drittgrößte Siedlung am unteren Neckar. Ab 1606 lässt Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz die Friedrichsburg und die gitterförmig angelegte Bürgerstadt, heute als Quadratestadt bekannt, bauen. 1720 verlegt Kurfürst Karl Philipp seinen Hof von Heidelberg nach Mannheim. Er baut Schloss und Jesuitenkirche, Mannheim blüht auf. Goethe kommt, Mozart und Lessing auch. Dann muss 1778 Kurfürst Karl Theodor sein Erbe in München antreten, wodurch Mannheim keine Residenzstadt mehr ist.​

BILD: Hartwig Trinkaus
28.08.2016



Zwei Generationen ein Heimat

Unter dem Jahrzehnte alten Nussbaum im Garten der Heinrich-Vetter-Stiftung fanden sich zahlreiche Literaturinteressenten ein, um Eva Englisch zuzuhören. Bei dieser gemeinsamen Veranstaltung von Genmeindebibliothek Ilvesheim und Heinrich-Vetter-Stiftung, las die Autorin aus ihrem Buch "Zwei Generationen eine Heimat" vor. Nicht nur die vielen Ilvesheimer Erinnerungen waren köstlich, auch die in der Pause gereichten echt Ilvesheimer "Dammnudeln" und der schmackhafte Apfelkuchen kamen ausgezeichnet an. Begrüßt worden waren die Gäste vom Team der Heinrich-Vetter-Stiftung mit einem Ilvesheimerm Prosecco und eingeführt in das Thema durch Regina Weibel (rechts) von der mitveranstaltenden Gemeindebücherei.

BILD:MM/HAT
29.07.2016





Tanzen und Singen neben Archimedes

Der Musikgarten des Sängerbundes Seckenheim feierte in den Sommer. Zum traditionellen, nun schon 5. Musikgarten-Sommerfest begrüßte Antje Geiter die Familien diesmal im Skulpturengarten der Heinrich-Vetter-Stiftung. Die Musikgartengruppen fanden sich im großen Kreis unter dem mehr als 80 Jahre alten schattenspendenden Nussbaum ein. Zunächst wurden verschiedene Lieder gesungen, es wurde getanzt und es durfte gebastelt werden. Dann wurde für das leibliche Wohl und reichlich Getränke gesorgt.

Nach dem offiziellen Teil ließen sich die Familien auf mitgebrachten Teppichen zwischen den Skulpturen nieder.

So hatten alle Teilnehmer ihre Freude an diesem heißen Sommerabend.

20.07.2016





Vom Experten geführt

Mit jeder Menge Informationen und Wissen über Skulpturen und Plastiken, über die Künstler und deren Entwicklung aber auch über den Sammler Heinrich-Vetter versorgte Kunstexperte Dr. Jochen Kronjäger den Familienkreis der Pfarrei St. Peter Ilvesheim. Die Führung durch den Skulpturengarten übernahm der stellvertretende Leiter der Mannheimer Kunsthalle i.R. und war dabei ebenso umfangreich, wie fesselnd und unterhaltsam, so dass es keine Möglichkeit mehr gab, sich auch noch über Heinrich- Vetter selbst und seine Stiftung zu unterhalten. Das soll denn auch nachgeholt werden, wenn das Wetter draußen mehr als herbstlich ist und die Vettersche Sammlung eingepackt Winterschlaf macht.

BILD:EDMUND KOPECEK
12.07.2016





Kurpfälzisches Kammerorchester probte öffentlich

Unter der vehementen Leitung von Gastdirigentin Cosette Justo Valdés spielte und probte das Kurpfälzische Kammerorchester Ausschnitte aus Werken von Grieg, González, Josef Suk und Mendelssohn Bartholdy. Die Heinrich-Vetter-Stiftung hatte dazu gut 50 Gäste aus der Region in das von ihr erbaute Kinderhaus „Zauberlehrling“ an der Ilvesheimer Goethestraße eingeladen.


BILD: HVS Archiv
06.07.2016




Grundsteinlegung bei Kaiserwetter

42 Pflegeplätze, 19 betreute, barrierefreie Wohnungen und acht Hospizzimmer errichtet die Heinrich-Vetter-Stiftung an der Goethestraße in Ilvesheim. Zu dieser Senioreneinrichtung „Regine-Kaufmann-Haus“ wurde Mitte Juni 2016 symbolisch der Grundstein gelegt. Professor Dr. Peter Frankenberg konnte dazu viele Festgäste, darunter vom Caritasverband Vorstand Dr. Roman Nitsch, Monsignore Horst Schroff, dazu Bauunternehmer Heinz Scheidel, den Vetter-Stiftungsrat mit Rainer Dietmann an der Spitze sowie Altvorstand Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser und zahlreiche weitere Repräsentanten der Mannheimer und Ilvesheimer Gesellschaft, begrüßen. “Wir wollen eine umfassende Lebensbegleitung für Senioren ermöglichen“, so Frankenberg, der dem Büro Blocher, den Caritas-Mitarbeitern, den Behörden von Rhein-Neckar-Kreis sowie Gemeinde Ilvesheim und den ausführenden Firmen, an der Spitze Diringer & Scheidel sowie Bilfinger, besonders dankte. Frankenberg erläuterte, dass die Stiftung mit der Namensgebung Menschen jüdischen Glaubens einen Namen geben will, die keine Chance hatten sich einen Namen zu machen, was beispielsweise Heinrich Vetter möglich gewesen sei. Regine Kaufmann war aktives Mitglied der jüdischen Gemeinde Ilvesheim und wurde in einem NS-Vernichtungslager, ohne sich etwas zuschulden kommen zu lassen, umgebracht.

Grußworte zum Grundstein sprachen Wolfgang Mairinger, Architekt von BlocherBlocherPartners, Stefanie Jansen, Sozialdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz und die Caritasvorsitzende Regina Hertlein. Mit einem Hammer, mit dem Kurfürst Carl Philipp 1734 die Jesuitenkirche begründet hatte, bekräftigte Ehrendomkapitular Karl Jung, Dekan der Stadtkirche Mannheim, den Segen, sprach Pfarrer Dr. Veit Rutkowski Fürbitten und lud Pfarrerin Eva Weiser zum gemeinsamen „Vater unser“ ein. Für Handwerker und Gäste schloss ich ein deftiges Grundsteinmahl bei Kaiserwetter an.

Pfarrerin Eva Weiser, Dekan Karl Jung, Dr. Roman Nitsch und Regina Hertlein vom Vorstand des Caritasverbandes Mannheim, Prof. Dr. Peter Frankenberg, Vorstand der Heinrich-Vetter-Stiftung, Stefanie Jansen, Sozialdezernentin beim Rhein-Neckar-Kreis, Bürgermeister Andreas Metz und Architekt Wolfgang Mairinger waren (v.l.n.r.)Akteure bei der Grundsteinlegung zum „Regine-Kaufmann-Haus“


BILD: HVS Archiv
20.06.2016




Goethe kam selbst in den „Zauberlehrling“

Der „Zauberlehrling“ ist eine bekannte Ballade und gab den Namen für das von der Heinrich-Vetter-Stiftung errichtete Kinderhaus an der Goethestraße in Ilvesheim-Nord. Nun kam Johann Wolfgang von Goethe höchstpersönlich in „seine“ Straße, um die Einrichtung offiziell an die Kinder zu übergeben. Seit im Herbst 2015 der Schlüssel vom Bauherrn über die Gemeinde an den Betreiber „Kinderkiste“ gegeben wurde, kamen nach und nach die Kinder ins Haus. Nun konnte beim Einweihungsfest Vollbezug mit 20 Krippen- und 66 Kindergartenkindern gemeldet werden. Die Leiterin der Einrichtung, Daniela Schwarz, freute sich im Atrium des Kinderhauses zahlreiche Gäste, an der Spitze Bürgermeister Andreas Metz, sowie Gemeinderäte, Prof. Dr. Peter Frankenberg und Antje Geiter von der Heinrich-Vetter-Stiftung, Bauleiter Manfred Ehrle vom Architekturbüro BlocherBlocher sowie Holger Lulay, Chef des Gartenbaubüros, sowie Nachbarn und Freunde begrüßen zu dürfen.

Zur allgemeinen Überraschung betrat der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe (1749 -1832) persönlich das Atrium „seines“ Kindergartens „Zauberlehrling“. Dieses Gedicht, eines der populärsten Werke Goethes, entstand übrigens während seiner Weimarer Zeit um 1797, wie Dr. Jens Bortloff, Chef der regionalen Goethegesellschaft, erklärte. Goethe (Michael Fuchs vom Nationaltheater Mannheim) ließ sich zu den Kindern nieder, um in leicht verständlichem hessisch die Geschichte des unfolgsamen Nachwuchszauberers zu erzählen. Mit dem heiteren Hallo-Lied hatten die Kinder zusammen mit Erzieherinnen, Familienangehörigen und Gästen zuvor den fröhlichen Nachmittag eröffnet.


BILD: HVS Archiv
10.06.2016




Zehnfache Sieger beim ersten Kindergarten-Award

Erstmals förderte die Heinrich-Vetter-Stiftung mit einem Award Kindergarten-Projekte, die außergewöhnlich für die Bildung und Entwicklung der Kinder und damit etwas „Besonderes“ sind. Prof. Dr. Peter Frankenberg (7.v.r.), Vorstand der Stiftung, übergab zusammen mit der für soziale Kontakte der Stiftung zuständigen Mitarbeiterin Antje Geiter (4.v.r.) an zehn Projekte, die als förderwürdig eingestuft wurden, je einen Umschlag. Antje Geiter ging zuvor jeweils kurz auf die einzelnen Ideen vom Kinderhaus Senta Park, Neckarau, Eltern Kind Zentrum Oberer Ried, Kinderhaus St. Lioba Speckweg, Kinderhaus Torwiesenstraße, Lindenhof, Kinderhaus des Studierendenwerks, Tageseinrichtung „Arche Noah“, Metropoliten International School, und der Kindertagesstätte „Guter Hirte“, Schönau, ein. Da ging es um Aktivitäten wie „Jung und Alt“, „Lehm-Ofenbau“, Eltern- und Kind-Kommunikation, „Picknick-Ecke“, „Baumgesichter“, kindgemäße Hygieneschulung, Projekt „Piano Club“, „Gemeinsam Kochen mit den
Eltern“, „Wald in der Stadt erleben“ oder einen Spielplatz zum lebendigen Garten umzugestalten. Geiter lobte die Kreativität der Kindertagesstätten und lud bereits jetzt zur Teilnahme am 2. Kindergarten-Award der Heinrich-Vetter-Stiftung für das Jahr 2016/17 ein.


BILD: HVS Archiv
31.05.2016




Gelungenes Musikschulkonzert in der Vetter Stiftung

Gut 100 Gäste durfte Hartwig Trinkaus, Geschäftsführer der Heinrich Vetter Stiftung, und Ingomar Weber, Leiter der Ilvesheimer Musikschule, in den Räumen der Vetter-Stiftung begrüßen. Fast 30 Darbietungen standen auf dem abwechslungsreichen Programm, dass die jungen Künstlerinnen und Künstler zusammen mit ihren Lehrern vorbereitet hatten. Zu hören waren Werke von Mendelssohn Bartholdy, Frederic Berr, Henry Purcell, Ludwig van Beethoven, Louis-Claude Daquins und weiteren Komponisten bis zu Adeles Theme from Skyfall. Alle Akteure ernteten sehr viel begeisterten Applaus.

Auszug aus Mannheimer Morgen vom 7. Mai 2016

Autorin & Bild: Regina Weibei






Der Kindergarten Award der Heinrich-Vetter-Stiftung

Die Heinrich-Vetter-Stiftung fördert Projekte, die auf außergewöhnliche und innovative Weise die Bildung und Entwicklung der Ihnen anvertrauten Kinder fördern.

Sie unterstützt Projekte, die nicht zum normalen Kindergartenalltag gehören, sondern etwas „Besonderes“ sind.

Je Einrichtung kann sich nur ein Projekt um einen Zuschuss von maximal 500 Euro (eine Spendenbescheinigung ist erforderlich) bewerben.

Das Projekt muss im Jahr 2016 bereits stattgefunden haben oder wird noch stattfinden.

Es können auch Initiativen in Kooperation mit Vereinen und anderen Organisationen vorgelegt werden. Bitte erstellen Sie nach Durchführung des Projekts ein Exposé.​

Ausschreibung:

Der Kindergarten Award der Heinrich-Vetter-Stiftung findet auch für Projekte die im Jahr 2016 durchgeführt werden wieder statt.

Eine Ausschreibung finden Sie hier ab Juli 2016

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

» Das sind die Gewinner des Kindergarten Award



Reben im Park

Die Heinrich-Vetter-Stiftung hat im März 2016 zusammen mit Kindergartenkindern des benachbarten "Zauberlehrling" ein "Rebenprojekt" begonnen.

Reichlich Sonne, viel Platz und ein guter Boden, da fiel die Auswahl der richtigen Rebsorte schwer!

Wünschten sich die " Älteren" Riesling oder Spätburgunder, um im nächsten Jahr Ilvesheimer Wein zu genießen kam für die "Kleinsten" doch nur eine Tafeltraube, zum gleich essen, in Betracht.

Schließlich entschieden sich Prof. Dr. Frankenberg und die Stiftungsmitarbeiter für die Tafeltraube Muskat Bleu.

Eine pilztolerante , widerstandsfähige Sorte. Da Sie in der Regel ohne Spritzung auskommt, ist das natürlich ein großer Vorteil für die Kindergartenkinder, die erst gar nicht mit Spritzmitteln in Berührung kommen.

Am 4. April 2016 haben die Kindergartenkinder zusammen mit der gelernten Winzerin und Stifungsmitarbeiterin Antje Geiter nun Reben gepflanzt. Die Kinder zeigten großes Interesse und hatten richtig Ausdauer. Alle hatten viel Spaß beim buddeln, wässern und pflanzen.


BILD: HVS Archiv
04.04.2016




Käfertal, Inuit und Pferde aus Speckstein

Die Vorschulkinder des Kinderhauses Käfertal in der Ladenburger Straße, besuchten zum Frühlingsanfang den Skulpturenpark der Heinrich-Vetter-Stiftung. Nach der Begrüßung durch Stiftungs-Geschäftsführer Hartwig Trinkaus stärkten sich die Kinder, ehe sie sich mit den Plastiken und Skulpturen der Vetter-Sammlung befassten. Bei der Führung durch den weitläufigen Park erklärte Stiftungsmitarbeiterin Antje Geiter (rechts) insbesondere, was es mit den Kunstwerken der Inuit auf sich hat und woher diese stammen. Anschließend hatten die Kinder selbst Gelegenheit künstlerisch aktiv zu werden und aus Speckstein Pferde zu formen, die sie natürlich mit auf den Heimweg nehmen durften.


BILD: HVS Archiv
07.04.2016




Kulturelles und gesellschaftliches Engagement gewürdigt

In den Sitz der Heinrich-Vetter-Stiftung waren die Vertreter von fünf Organisationen eingeladen, um stellvertretend für etliche weitere Gruppierungen, Spenden aus dem Fördertopf zu erhalten. Stiftungsvorstand Prof. Dr. Peter Frankenberg würdigte dabei beispielshaft die Verdienste der Begünstigten und bat kurz über die einzelnen Initiativen zu berichten.

So stellte sich der Verein "KZ-Gedenkstätte Sandhofen", vertreten durch Michael Caroli, vor, der an die ehemaligen Häftlinge des KZ-Außenkommandos Sandhofen ebenso erinnert, wie an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Mannheim. Die „Freilichtbühne Mannheim“, so Theatervorstand Alexander Manz, hat Jahr für Jahr viele kleine und große Gäste, die unter freiem Himmel anspruchsvoll unterhalten sein möchten. Käfertal, so die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Käfertaler Vereine, Ute Mocker, hat mit dem Kulturhaus einen wichtigen Beitrag zum sozialen und kulturellen Leben im Stadtteil. Pädagoge Wolfram Sauer stellte das Angebot des Neckarauer Moll-Gymnasiums vor, musikalisch interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler durch Leihinstrumente zu fördern. Dass dies möglich ist, sei auch der Heinrich-Vetter-Stiftung zu verdanken.

Den Querschnitt durch verschiedene Fördergebiete der Stiftung komplettierte die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). Ulf Bergemann und Bezirksvorsitzender Reinhard Siegel erläuterten, dass die KAB im Herbst die viel beachteten Kurpfälzer Sozialtage durchführen. Die Gesprächs- und Begegnungsforen für Vertreter aus Politik, Kirche, Wissenschaft, Wirtschaft, Gewerkschaft und Kunst leisten im Dialog mit dem Bürger, so Prof. Frankenberg, „einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung über aktuelle Reformen und Problemstellungen in der Metropolregion, in unserem Land und in Europa. Deshalb unterstützen wir dieses Angebot“.

Stiftungsvorstand Prof. Dr. Peter Frankenberg würdigte im Rahmen der Spendenübergabe das Engagement der tatkräftigen Spendenempfänger (ab 2.v.l.): Michael Caroli (KZ-Gedenkstätte Sandhofen), Wolfram Sauer (Moll-Gymnasium), Ute Mocker (Interessengemeinschaft Käfertaler Vereine), Alexander Manz (Freilichtbühne Mannheim), Reinhard Siegel und Ulf Bergemann (KAB).


BILD: HVS Archiv
30.03.2016




Engagement für Ilvesheim

Die Ilvesheimer Bürgerhilfe lud erstmals in die Räume der Heinrich-Vetter-Stiftung ein. Die Gruppe um die 1. Vorsitzende Hildegund Wagner will sich aktiv für ein soziales Ilvesheim engagieren, möchte im Alltag Unterstützung vermitteln zur Begleitung bei Arzt- oder Behördenbesuchen, will gemeinsame Spaziergänge anbieten, kleinere Hilfen in Haus und Garten ermöglichen und Entlastung pflegender Angehöriger sein. Dabei sollen weder professionelle Pflegedienste noch Handwerker oder andere beruflich anbietende Dienstleister ersetzt werden.

Von Stiftungsvorstand Prof. Dr. Peter Frankenberg und Hildegund Wagner begrüßt, stellte die Bürgerhilfe ihr Angebot vor und unterhielt die Gäste bei Kaffee und Kuchen. Begleitet von Stiftungsmitarbeiterin Antje Geiter am Klavier, wurden auch einige Frühlingslieder gesungen, und es wurde viel erzählt. Noch einmal in diesem Jahr haben insbesondere Senioren aus Ilvesheims Norden die Möglichkeit, sich mit den Aktiven des örtlichen Bürgerhilfsvereins im Rahmen des Veranstaltungsangebotes der Heinrich-Vetter-Stiftung über Probleme und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.


BILD: HVS Archiv
17.03.2016




PC-Schulung in Diakonie-Werkstätte

Die Diakoniewerkstätte Rhein-Neckar in Mannheim-Vogelstang beschäftigt Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Sie ist nicht nur leistungsfähiger Partner für die Wirtschaft, und das seit 45 Jahren, sie sorgt auch für gutes Betriebsklima. Deshalb nahm jene Gruppe, die von der Heinrich-Vetter-Stiftung Unterstützung für eine PC-Schulung erhalten hat, die Einladung zu einem kleinen Betriebsausflug gerne an, um den Stiftungssitz in Ilvesheim zu besuchen.

Hier wurde die Gruppe, angeführt von Carina Gebhardt, der pädagogischen Werkstattleiterin, vom Geschäftsführer der Stiftung begrüßt, ehe sich Stiftungsmitarbeiterin Antje Geiter (links) zunächst um das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen kümmerte, ehe sie mit der Gruppe eine kurze Führung durch den Skulpturenpark der Stiftung unternahm. Die Teilnehmer bedankten sich sowohl für die Unterstützung zum PC-Angebot in der Behindertenwerkstatt, sie waren auch angetan von den Eindrücken aus der Vetter-Villa und von den Skulpturen im Park.


BILD: HVS Archiv
19.02.2016



Bildbroschüre für Flüchtlinge

In den Hammonds-Baracks in Seckenheim werden Flüchtlinge auch von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern betreut. "Auch diesen engagierten Leuten wollten wir mit der Broschüre eine Hilfe an die Hand geben" erklärte Robert Stahl (links) Dozent und Initiator eines Projektes von Design-Schülern der Akademie für Kommunikation in Mannheim. So entstand eine rund sechzigseitige, kleine, handliche Bildbroschüre, die sich an interessierte Flüchtlinge wendet, damit sie sich in Deutschland besser zurecht zu finden. Mit vielen Bildern, in deutsch, französisch und englisch kommentiert und erklärt, sind einfache Dinge dargestellt wie einkaufen, essen, Straßenverkehr, Freizeitgestaltung, Feiertage und Bräuche aber auch Gleichberechtigung und Toleranz.

"Wir sind sehr dankbar für diese Broschüre, denn sie hilft gerade dort, wo eine sprachliche Verständigung schwierig ist", so die Sozialarbeiterin für Asyl und Verfahrensberatung und Teamleiterin der Caritas-Landeserstaufnahmestelle, Susanne Bachmann. Die Bildbroschüre für Flüchtlinge "Deutschland verstehen" übergab mit lobenden Worten der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Peter Frankenberg. Die von Stahl zusammengestellte Broschüre konnte dank von Sondermitteln der Heinrich-Vetter-Stiftung in einer Erstauflage von 750 Stück kurzfristig erstellt werden.

(Auszug aus MM) Bild: Britta Stahl

18.02.2016





Gemeinnützigkeit leben, Bürger einbeziehen

Zur Übergabe von Zuwendungen an Mannheimer Institutionen, hatte die Heinrich-Vetter-Stiftung eingeladen. Stellvertretend für zahlreiche Institutionen im engeren Stadtbereich von Mannheim, erhielten (v.l.n.r.) Dr. Ulrich Nieß vom Stadtarchiv, Dr. Martin Stather und Dr. Jochen Kronjäger vom Mannheimer Kunstverein von Stiftungsvorstand Prof. Dr. Peter Frankenberg ebenso Umschläge, wie Paul Hofmann für den Reiterverein, Gabriele Gefäller und Sven Halfar vom Kurpfälzer Kammerorchester sowie Dr. Pia Gerber von der Freudenberg Stiftung für das Community art Center Mannheim-Neckarstadt. Hier bemüht man sich besonders darum, über Musik und Theater Kindern mit Migrationshintergrund geordnete Strukturen zu ermöglichen. Die Stiftung kennt die einzelnen Projekte, und so konnte Prof. Frankenberg zu jeder Institution ausführliche Informationen geben, warum die Vetter-Stiftung sich zu einer Förderung entschlossen hat. Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes machte deutlich, dass alle Akteure auf ihrem jeweiligen Feld nicht Selbstzweck sind, sondern Gemeinnützigkeit leben, Bürger unterschiedlicher Couleur einbeziehen und so mit für ein positives Stadtklima sorgen.


BILD: HVS Archiv
14.01.2016




Sternsinger segnen Stiftungshaus

Die Stiftungsleitung hatte spontan Nachbarn eingeladen, denn die Ilvesheimer Sternsinger hatten sich zum Jahresbeginn 2016 angekündigt. Ein halbes Dutzend Gäste erwarteten so im Wohnzimmer im Hause des Stiftungsgründers die Schülerinnen und Schüler, die, angeführt von Pfarrer Dr. Veit Rudkowksi, ihre frohe Botschaft in Gedicht- und Liedform abwechselnd und auswendig vortrugen. Bei der anschließenden Sammlung kam ein schöner Betrag für Kinder in Not zusammen, der diesmal hauptsächlich für Bildungsprojekte in Bolivien eingesetzt wird. Aber natürlich wurden auch die fleißigen Sternsinger mit Süßigkeiten für ihr Engagement belohnt. Nachdem die Mädchen und Jungs ihre Segenswünsche an die Haustür geschrieben hatten und weiterzogen, blieben die Gäste bei Glühwein und Gebäck noch beieinander sitzen und ließen so die festlichen Tage gemütlich ausklingen.


BILD: HVS Archiv
05.01.2016





Investitionen sichern die Förderung von Projekten

Es ist nun fünf Jahre her, dass die Heinrich-Vetter-Stiftung nach dem altersbedingten Ausscheiden von Vorstand Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser und Geschäftsführer Dieter Kolb eine neue Ära eingeleitet hat. Baden-Württembergs ehemaliger Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg und Ex-Banker Hartwig Trinkaus haben in diesen fünf Jahren das Gesicht der Stiftung verändert.

Natürlich wurden in dieser Zeitspanne weiterhin viele hundert dem Stiftungszweck dienende Projekte mit mehreren Millionen Euro unterstützt, doch hat die neue Leitung, zu der als stellvertretender Vorstand auch Prof. Dr. Markus Haass gehört, durch weitblickende Maßnahmen der Stiftung eine erweiterte, zukunftsorientierte Perspektive gegeben. Statt sich primär auf Zinserträge aus dem Stiftungskapital zu verlassen, die momentan eher mäßig fließen, leitete die neue Führung Schritte im Immobilienbereich ein, um die Erträge aus diesem sicheren Anlagesektor zu stabilisieren und zu verbessern.

Um mittelfristig betrachtet mehr Mittel für gemeinnützige Zwecke erwirtschaften zu können, wurde zunächst die Vollsanierung des Parkhauses in N 7, 7 angegangen und mit nun großzügigen Stellflächen, hellen Parkdecks und neuen Aufzügen abgeschlossen. Die ebenfalls aus dem Vermögen von Heinrich Vetter stammenden Gebäude an der Mannheimer Fressgass' wurden niedergelegt und durch einen stattlichen Büro- und Praxiskomplex ersetzt.

 

Besitz vererbt

Vetters Besitz war ja nach seinem Tod im Februar 2003 umfänglich an die von ihm schon zu Lebzeiten errichtete Stiftung vererbt worden. Der Neubau ermöglicht nun im Erdgeschoss von P 5, 7 aus sowohl Kunden von AppelrathCüpper als auch von Douglas direkt durch die Verkaufsfläche an die Planken zu gelangen. Beide Mannheimer Projekte überstiegen ein Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro.

Ebenfalls mehr als zehn Millionen wird die Stiftung insgesamt in Ilvesheim investieren. Zunächst wurde im Bebauungsplan Mahrgrund eine vorgesehene Ringstraße von der Stiftung erschlossen, um die auf dem ehemaligen Obst- und Gemüsegarten hinter dem einstigen Ilvesheimer Wohnhaus der Familie Vetter entstehenden Bauplätze veräußern zu können. Mit dem Erlös daraus wurde unterdessen nicht nur das Kinderhaus "Zauberlehrling" für 86 Kindergarten- und Krippenkinder an der Goethestraße gebaut, es soll zusammen mit dem Caritasverband Mannheim dort noch ein Seniorenhaus entstehen.

 

Regine-Kaufmann-Haus

Dieses nach der Ilvesheimer Bürgerin jüdischen Glaubens "Regine-Kaufmann-Haus" benannte Gebäude soll 42 Pflegezimmer, 19 betreute, barrierefreie Wohnungen und acht Hospizzimmer beherbergen. Zugleich richtet die Stiftung den Skulpturenpark so her, dass er als Erholungsareal für die Senioren aber auch für die Begegnung zwischen den Generationen genutzt werden kann. Diese umfangreichen Maßnahmen und Initiativen will die Stiftung bis Ende 2017 abschließen.

Doch auch in der Zwischenzeit werden weiterhin nicht nur Projekte und soziale Aspekte unterstützt. Die Heinrich-Vetter-Stiftung legt eigene Förderprogramme auf und will insbesondere im Bereich der Arbeit mit Kindern und Senioren schon im nächsten Jahr Akzente setzen. Die Ausschreibung eines "Heinrich-Vetter-Stiftung-Awards" zur Förderung besonderer Aktivitäten in Kindergärten, ist dazu nur ein erster Schritt.

 

Quelle: morgenweb
Januar 2016






Schlüssel zum "Zauberlehrling" übergeben

Daniela Schwarz, die Leiterin der Kita "Zauberlehrling", und Nicole Heemskerk, Vorsitzende des Vereins Kinderkiste, übernahmen offiziell die Schlüssel zum neu errichteten Kinderhaus an der Goethestraße. Im Rahmen einer kleinen, heiter fröhlichen Feier begrüßte Professor Dr. Peter Frankenberg, Vorstand der Heinrich-Vetter-Stiftung, neben Vertretern der Gemeinde Ilvesheim, des Architekturbüros Blocher und Erziehern auch erste Kindergartenkinder samt Eltern zur Schlüsselübergabe. Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz freute sich über die gute Zusammenarbeit, denn während die Vetter-Stiftung das Gebäude gebaut hat, tritt die Gemeinde als Pächter auf und vergibt die Trägerschaft an den Verein Kinderkiste. Der "Zauberlehrling" kann maximal 20 Krippen– und 66 Kindergartenplätze bieten. Mit diesem Bau, so Metz, sei es gelungen die Versorgung der Kinder im Ort sicherzustellen.

Nicole Heemskerk freute sich, dass die Heinrich-Vetter-Stiftung sich in direkter Nachbarschaft zum "Zauberlehrling" bei der musikalischen Früherziehung engagiert. Architekt Wolfgang Mairinger gab sozusagen die drei Etagen mit rund 1400 Quadratmetern frei. Er dankte allen Handwerkern und am Bau beteiligten Technikern, schließlich habe man in knapp einem Jahr das Gebäude bezugsfertig erstellt.

Für den fröhlichen Rahmen der Schlüsselübergabe sorgten die Kinder selbst. Rund ein Dutzend kleine "Zauberlehrlinge" sangen unter der Leitung von Antje Geiter, erst ein Handwerker- und schließlich noch ein Zauberlied. (Bild oben: HVS-Archiv)



Nicole Heemskerk und Daniela Schwarz (v.l.) nehmen aus den Händen von Bürgermeister Andreas Metz und Stiftungs-Vorstand Prof. Frankenberg den symbolischen Schlüssel für den "Zauberlehrling" entgegen.

(BILD unten: Helmut Jung)
19.10.2015









Erster Blick ins Regine-Kaufmann-Haus

Anwohner und Nachbarn waren in das Verwaltungsgebäude der Heinrich-Vetter-Stiftung gekommen, um sich erste Informationen über das „Regine-Kaufmann-Haus“, eine Einrichtung für ältere Mitbürger, zu holen, die von der Heinrich-Vetter-Stiftung errichtet wird. Das Haus, das von der Goethestraße aus erschlossen wird, betreibt der Caritasverband Mannheim, der in Person von Dagmar Hinterberger und Gabriele Andres über die besondere Konzeption der Einrichtung informierte und so einen ersten Blick ins „Regine-Kaufmann-Haus“ ermöglichte. Neben den Senioren-Pflegeabteilungen wird es barrierefreie und betreute Wohnungen sowie einen Hospizbereich geben. Auch der Generationen übergreifende Aspekt wird in Zusammenarbeit mit dem benachbarten Kinderhaus „Zauberlehrling“ eine Rolle spielen. Der Vorstandsvorsitzende der Heinrich-Vetter-Stiftung, Prof. Dr. Peter Frankenberg, erwähnte zu dem, dass der Vetter-Park den Bewohnern des Kaufmann-Hauses offen stehen werde. Die Bauarbeiten, so sah es Architekt Jochen Dolder, könnten im Frühjahr 2016 mit der Grundsteinlegung beginnen.


(Bild: Architekt Jochen Dolder (links stehend) und Stiftungs-Vorstand Prof. Peter Frankenberg informierten die Gäste im Hause Vetter.)


BILD: HVS Archiv
September 2015





Spatenstich zum Kinderhaus erfolgt

Vor etlichen Gästen, Architekten, Planern, Gemeindevertretern, Nachbarn, Handwerkern und Repräsentanten der Heinrich-Vetter-Stiftung konnte nun der symbolische Spatenstich zum Bau des Kinderhaueses "Zauberlehrling" erfolgen. Auf dem Areal der Stiftung an der Ilvesheimer Goethestraße entsteht ein stattliches Gebäude, das 86 Kindern, von der Krippe bis zur Vorschulalter, zur Verfügung stehen wird. Die Gemeinde Ilvesheim bedankte sich durch Bürgermeister Andreas Metz bei der Stiftung für den Bau dieses Objekts, das zur Deckung der gesetzlichen Bedarfszahlen dient. Der Vorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Peter Frankenberg, freute sich über die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und sprach die Hoffnung aus, dass diese auch auf den von der Gemeinde eingesetzten Betreiber übergehen werde. Das Kinderhaus habe Vorrang, das ebenfalls vorgesehene Seniorenhaus werde später folgen, so Frankenberg. Architekt Wolfgang Mairinger von BlocherBlocherPartner unterstrich, dass sich das Gebäude ganz seiner Aufgabe unterordne und dennoch mit dem Atrium ein architektonisches Ausrufezeichen setze. Das Gebäude soll bis Ende 2015 der Gemeinde übergeben werden.


(Bilder: Helmut Jung)
Oktober 2014










Heitere Erinnerungen zur Auszeichnung "Fischernachen“

Ein illustrer Kreis fand sich gemütlich und heiter im Wohnzimmer der Heinrich-Vetter-Stiftung zusammen. Die Träger von Ilvesheims bürgerschaftlicher Auszeichnung, dem „Fischernachen“, brachten Grüße von Pfarrer i.R. Richard Haas aus Bayern mit, aus gesundheitlichen Gründen musste Willi Menz sowie Franz Crönlein passen. Die Gruppe mit Organisator Dieter Münster, Altbürgermeister Otto Trapp, Margarethe Schiess, Heinz Marschall, Gerhard Karch, Gebhard Rudolph, Eduard Grabinger, Dr. Wolfgang Strauß, ergänzt um weitere Gäste, darunter auch Helga Münster und Karlheinz Blawert als Vertreter des BDS, auf dessen Initiative der „Fischernachen“ zurück geht, gönnte sich zunächst mit Vetter-Geschäftsführer Trinkaus einen Rundgang durch den Skulpturengarten, wobei er einige der Kunstwerke und deren
Erschaffer genauer vorstellte.

Zurück im Haus, gedachte die Gruppe bei vielen Gesprächen auch der früheren Träger Pfarrer Andreas Vogel, Paul Belener, Willi Schippert, Karl-Pit Wagner, Emma Barth und Helmuth Schaller. Dazu gehörte auch Heinrich Vetter, der 1991 mit dieser auf das Wohl von Ilvesheim ausgerichteten Würdigung bedacht worden war. Münster und Blawert erinnerten an diese Verleihung und Dr. Strauß wiederholte gar die gereimte Laudatio von 1991. Die mitgebrachten Dokumente, Zeitungsausschnitte und sogar Vetters Dankschreiben an das Verleihungsgremium werden einen Ehrenplatz im Stiftungsmuseum erhalten, versicherte Trinkaus. Dass der Abend heiter ausklang, war Eduard Grabinger zu verdanken. Er hatte in Heinrich Vetters Wohnzimmer schon zu dessen Lebzeiten am hundert Jahre alten Bechstein-Flügel für heitere, musikalische Momente gesorgt, und auch diesmal stimmten die Gäste gerne mit ein.


FOTO: Treffen Fischernachenträger
BILD: HVS Archiv
September 2014





Prävention und Projekt „Abenteuer Essen“

Die Metropolregion Rhein-Neckar hat Volkskrankheiten wie Diabetes und Krebs den Kampf angesagt. Deshalb wurde 2013 die „Initiative Prävention“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Menschen von einer gesunden Lebensweise zu überzeugen. Krebsvorsorge und Ernährung bilden derzeit die Schwerpunkte. Das Projekt „Abenteuer Essen“ wurde von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH u.a. gemeinsam mit Sascha Bembennek (BASF SE), Dr. Markus Gomer (BASF SE), Prof. Jürgen F. Riemann (Stiftung LebensBlicke) und Uschi Schneider (Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, FORUM Ernährung) entwickelt.

Ermöglicht wird „Abenteuer Essen“ durch die BASF, Dietmar Hopp Stiftung, Dr. Knoell Consult GmbH, Dr. Rainer Wild-Stiftung, Fuchs Petrolub, Rotary, durch verschiedene Krankenkassen und die Heinrich-Vetter-Stiftung.


FOTO: MRN Abenteuer Essen Kita Rosa Gruenbaum
BILD: HVS Archiv
Juli 2014





Mozarts Menuett in G-Dur für Violoncello und Klavier

Zu einer Matinee wurde nach Ilvesheim eingeladen. Für den musikalischen Teil zeichneten hier Staatssekretär a.D., Georg Wacker (Klavier) und Professor Roland Kuntze (Violoncello) verantwortlich. Sie trugen Antonio Vivaldis Sonate 3, a-moll, Max Bruchs Kol Nidrei op. 47, Robert Schumanns Fantasiestücke op. 73 und neben weiteren Werken, jeweils für Violoncello und Klavier, auch Wolfgang Amadeus Mozarts Menuett in G-Dur vor und fanden viel Zustimmung beim sachkundigen Publikum.

Zwischen den harmonischen Klängen spricht Galerist und Kunsthändler Sebastian Fath unterhaltsam über "echte und fast echte Kunst".

Zu dieser besonderen Matinee, die den Politiker als versierten Pianisten auszeichnete, konnte der Vorstandsvorsitzende der Heinrich-Vetter-Stiftung, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Frankenberg, zahlreiche interessierte Gäste im ehemaligen Wohnhaus von Heinrich Vetter, dem heutigen Sitz der Stiftung, begrüßen.


FOTO: Klavierkonzert Wacker
BILD: HVS Archiv
Mai 2014




Baugebiet soll Senioren- und Kinderhaus finanzieren

Ilvesheim. Rund 10.000 Quadratmeter Baugebiet werden jetzt in Ilvesheim erschlossen. Nur noch wenige der hochwertigen Baugrundstücke sind erhältlich, wie jetzt im Rahmen des Spatenstichs zur Erschließung der Ringstraße am Drosselweg in Ilvesheim-Nord erläutert wurde. Die Vetter-Stiftung ist Bauherr der Maßnahme, die Projektplanungen hat die MVV Enamic Regioplan und die Bauarbeiten hat Diringer & Scheidel übernommen.

„Die Erschließung hilft durch den Verkauf der Grundstücke, einen Teil der nötigen Mittel zum Bau einer Anlage für Betreutes Wohnen samt Kinderhaus zu erlösen", so der Vorsitzende der Heinrich-Vetter-Stiftung, Prof. Peter Frankenberg beim Spatenstich, dem neben ihm die Geschäftsführer der MVV Enamic Regioplan, Markus Prien und Dr. Alexander Kuhn, Geschäftsführer Karlheinz Heffner von Diringer & Scheidel und Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz vollzogen.

Gelobt wurde, dass das Gesamtkonzept drei Generationen anspreche und mit der Erschließung der Vetter-Ringstraße eine Verknüpfung von Grünflächen zwischen den nördlichen und südlichen Teilen des Mahrgrund stattfinde. Auch freue man sich über weitere Neubürger, so Metz.

Der Straßenbau in Form eines "U", jeweils mündend in den Drosselweg, wird mit besten Materialien, Grün und Multimediaverkabelung ausgeführt. 1.300 Quadratmeter versickerungsfähiges Pflaster, 220 Meter Entwässerungsrinnen, 1.200 Quadratmeter Landschaftsrasen und zwölf Obstbäume belegen dies. Im Oktober 2013 sollen die Straßen unfallfrei an die Gemeinde übergeben werden, wünschten auch Pfarrerin Eva Weisser und Pfarrer Lukas Glocker vor weiteren Gästen.

Bild v.l.n.r.: Spatenstich mit Markus Prien, Karlheinz Heffner, Bürgermeister Andreas Metz, Prof. Peter Frankenberg und Dr. Alexander Kuhn.


März 2013


 


Hoffenheim gewinnt 60. Vetter-Junioren-Turnier um den Ilvesheimer Insel-Cup

Dipl.-Kfm. Dr. h.c. Heinrich Vetter, der seit 1932 mit seinen Eltern in Ilvesheim lebte, pflegte eine von daher besondere Verbindung zur Inselgemeinde.

Als er am 15. Juli 1997 die "Heinrich-Vetter-Stiftung" errichtete, legte er auch fest, dass das so genannte „Vetter-Turnier“ zu unterstützen ist, hatte er es doch zusammen mit Verantwortlichen der Spielvereinigung 03 Ilvesheim im Jahr 1955 mit aus der Taufe gehoben. Die Förderung des Nachwuchssports lag Vetter stets am Herzen, und so lange es ihm möglich war, besuchte er das „Vetter-Turnier“, bis er schließlich am 3. Februar 2003 starb.

Seine Stiftung setzt die Förderung des Jugendsports gerne fort, auch weil es die Organisatoren der Spvgg in der Vergangenheit geschafft haben,
sich den Aspekt der Völkerverständigung, der für die Stiftung besonders
wichtig ist, ebenfalls zur Aufgabe zu machen.

So hat der Vorstandsvorsitzende der Heinrich-Vetter-Stiftung, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Frankenberg, einmal allen Akteuren, Gästen und Freunden des Ilvesheimer Vetter-A-Junioren Fußballturniers viel Erfolg gewünscht, anderseits konnte für die Stiftung Hartwig Trinkaus (rechts) dem Sieger des 60. Turniers 2014, der TSG 1899 Hoffenheim, persönlich zum überzeugenden Turniersieg gratulieren.

FOTO:SCHWETASCH
Juli 2014




Kinder im Aufwind

Die Unterstützung von benachteiligten Kindern ist eine individuelle, aber auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Deshalb hat die Heinrich-Vetter-Stiftung die Mannheimer Bürgerstiftung mit ins Boot geholt, um dem Verein AUFWIND eine sichere Bleibe zu verschaffen.

Aufwind Mannheim e.V. ist seit 2007 gegen Kinderarmut aktiv. Der Verein betreut aktuell 25 Grundschulkinder aus der Neckarstadt. Die Kinder kommen durchweg aus Verhältnissen, die sie benachteiligt ins Leben schicken. "Aufwind" ist eine konkrete Grundsicherung, bietet Halt und Unterstützung im Alltag, gemeinsames Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung aber auch Spiel und Spaß, Freizeit- und Kreativangebote sowie Ferienbetreuung. Der Verein bietet den Kindern Strukturen, gibt Selbstbewusstsein und Perspektive. In diese Arbeit
bindet das Aufwind-Team gerne die Familien der Kinder mit ein, auch durch beratende und soziale Unterstützung für die Eltern.

Um dieses Angebot für benachteiligte Kinder in dem bei der evangelischen Kirche angemieteten Haus sichern und ausbauen zu können, hat der Verein nun mit Hilfe eines sechsstelligen Betrages der Heinrich-Vetter-Stiftung, übergeben von Stiftungsvorstand Prof. Dr. Frankenberg, und mit Förderung weiterer Stiftungen, die Räumlichkeiten erwerben können.

Hier können Sie den Film online anschauen.


Oktober 2014




Nachbarn zu Gast im Hause Vetter

Gemeinsam hatten die „Freunde der Heinrich Vetter Stiftung“, mit Gebhard Rudolph an der Spitze, und die Stiftungsleitung eingeladen und das große Ess- und Wohnzimmer im Hause des Stiftungsgründers war voll besetzt. Fast 50 Gäste, Nachbarn und Mitbürger, die das Ilvesheimer Adventsfenster gestaltet hatten, fanden sich gemütlich zusammen. Nach einem schönen musikalischen Auftakt, den Sarah Stasch und Leonie Wessling auf der Flöte boten, las Karin Jung einige besinnliche Zeilen vor, ehe ihr Mann, der passionierte Ilvesheimer Fotochronist Helmut Jung, jene Lichtbilder zeigte, die er 2012 bei den Treffen an den Ilvesheimer Adventsfenstern gemacht hatte. Dabei wurde deutlich, dass der Dezember vor einem Jahr sehr nass und ungemütlich war. Natürlich hatte der Gastgeber auch für Kaffee und Stollen gesorgt. Der schmeckte den Teilnehmern noch besser, als sie erfuhren, dass ihn das Seckenheimer Schifferkinderheim eigens für diesen Nachmittag frisch gebacken hatte. Gebhard Rudolph bedankte sich mit zwei Spieluhren bei den Flötistinnen (BILD) und verabschiedete die Gäste in den stillen Adventsabend. Die Frage, ob hier nun öfters solche Treffen anstehen, wurde positiv beantwortet, schließlich baut die Stiftung gerade behindertengerecht sowohl ein WC als auch einen kleinen Aufzug, damit künftig gehbeeinträchtigte Gäste problemlos ins Vetter-Haus gelangen können.
(Auszug aus Mannheimer Morgen vom 17.12.2013)

Gebhard Rudolph dankt Sarah Stasch und Leonie Wessling für die schöne musikalische Umrahmung des Adventsnachmittags.


BILD:JUNG
17.12.2013



Adresse der Seite: http://www.heinrich-vetter-stiftung.de/stiftung/stiftung-aktuell.html

Kontakt: Heinrich-Vetter-Stiftung, Goethestraße 11, 68549 Ilvesheim, Telefon: 0621 / 2 33 66, Telefax: 0621 / 15 53 15